Facebook ist selbst eine starke Marke, kann aber auch zum Aufbau von anderen Marken genutzt werden
Gerade durch Fragmentierung, also im Zeitalter direkter Kommunikation, der 1:1-Kommunikation und erst recht im Zeitalter von unendlichen Informationen, die unzweifelhaft zur Informationsüberflutung führt, braucht es Orientierung. Es braucht Ankerpunkte, über die Verhaltensweisen und Aktivitäten gesteuert, Informationen gezielt gesucht und Informationen gezielt weitergegeben werden können. Unübersichtlichkeit braucht Struktur, starke Marken schaffen diese Struktur.
Marken werden wichtiger
Es sei also die These erlaubt, dass Marken eher wichtiger als unwichtiger werden. Intelligente Markenführung aber natürlich komplexer und komplizierter. Ferner sei weiterhin die These erlaubt, dass auch im Zeitalter der Digitalisierung tatsächliche Markenführer die Kontrolle über ihre Marke nicht verlieren. Selbstverständlich aber müssen sie ihre Marke mit dem Konsumenten teilen und in ihre aktive Markenführung Bedürfnisse, Wünsche und die gesamte Kommunikation von Kunden über die Marke einfließen lassen.
Welches sind in dieser Situation die wesentlichen Kriterien erfolgreicher Markenführung? Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Kategorien, zwischen Schnelldrehern und langlebigen Gebrauchsgütern, zwischen Verbrauchsgütern und Dienstleistungen. Übergreifend schälen sich allerdings in den Diskussionen der letzten Monate drei Kriterien heraus, deren Bedeutungszuwachs unzweifelhaft und deren Beachtung für die Markenführung einer jeden Marke notwendig, wenn auch nicht hinreichend ist. Alle drei arbeiten auch in Richtung des neuen Mantra der Markenführung erfolgreicher Marken: Social Media Marketing mit Social Media Impact.