Finanzen

US-Geschäftsaktivität sinkt im Rekordtempo

"Purchasing Managers Index" innerhalb von nur einem Monat auf 45 Punkte abgesunken

New York (pte004/25.08.2022/06:15) – Die geschäftlichen Aktivitäten privater Unternehmen in den USA sind im August mit rekordverdächtigem Tempo in den Keller abgesackt. Hatten die Finanzexperten von S&P Global http://spglobal.com im Juli noch einen „Purchasing Managers Index“ (PMI) von 47,7 Punkten angegeben, muss der entsprechende Wert nun schon einen Monat später auf nur noch 45 Punkte zurückgeschraubt werden. Verantwortlich dafür sind vor allem die steigenden Zinssätze und die hohe Inflation, die die Ausgaben auf Konsumentenseite einbrechen lassen.

„Schnellster Rückgang seit Pandemie“

„Der Rückgang der Geschäftsaktivitäten, den wir im August registriert haben, ist der schnellste seit Beginn der Pandemie im Mai 2020, als zum ersten Mal Lockdowns verhängt wurden“, heißt es in dem Bericht von S&P Global. Insgesamt betrachtet sei der PMI in den Vereinigten Staaten nun schon den fünften Monat in Folge rückläufig. „Ein Wert von über 50 weist auf eine Expansion hin, während Werte darunter eine Kontraktion nahelegen“, erklären die Experten.

„Die Daten zeigen im Moment sicher einen deutlichen Abschwung“, meint Sian Jones, Senior Economist bei S&P Global Market Intelligence. Derzeit gebe es zwar noch keinen Grund, Alarm zu schlagen. „Wir müssen uns aber sehr genau anschauen, wie sich das weiter entwickelt. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft so sein, dass wir uns mit einem unsicheren Geschäftsumfeld abfinden werden müssen“, so die Expertin.

Service-Sektor am stärksten betroffen

Laut dem Bericht ist der Rückgang bei den Geschäftsaktivitäten insbesondere im Service-Sektor sehr stark ausgeprägt. In diesem Bereich weist S&P für den Monat August nur einen PMI-Wert von 44,1 Punkten aus. Im Juli lag der entsprechende Wert für diese Branche noch bei 47,3 Punkten. Gleichzeitig ist aber etwa auch der Herstellungsindex im selben Zeitraum von 52,2 auf aktuell 51,3 Punkte abgesackt – der niedrigste Wert seit zwei Jahren.

„Der Einbruch der Konsumentenausgaben und geschäftlichen Investitionen geht auf das Konto von steigenden Zinssätzen, die von der Federal Reserve angehoben wurden, um die hohen Inflationsraten abzuschwächen. Das ist aber nur einer der Faktoren, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen“, so Cailin Birch, Global Economist bei The Economist Intelligence Unit http://eiu.com . Hinzu kommen etwa noch anhaltende logistische Lieferprobleme und Materialknappheiten, die vom Krieg in der Ukraine befeuert werden.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Shopping: Konsumenten kaufen deutlich weniger ein (Foto: unsplash.com, Arturo Rey) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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