Kryptowährungen

Bitcoin könnte zum Musterknaben der Inflationsabsicherung werden

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Inflation treibt sich um und dürfte so schnell auch nicht wieder verschwinden
  • Bitcoin könnte der ideale Inflationsschutz werden, da er dezentralisiert, knapp und einfach zu transferieren ist
  • Bitcoin muss sich aber erst noch beweisen, noch ist er zu volatil

CoinsDie Inflation treibt sich wieder um. Eine stark gestiegene Geldmenge, sich auflösender Investitionsstau, andauernde Lieferengpässe, aufkommende Konsumfreude und steigende Löhne sorgen weltweit für Preissteigerungen. Folglich reduziert sich die Kaufkraft des Geldes merklich und je nach Region von 5 bis 10 Prozent. Entsprechend suchen Menschen nach Möglichkeiten, die eigene Kaufkraft des Kapitals durch attraktive Investments zu erhalten. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf, was eine Inflationsabsicherung ist, wie diese funktioniert und ob Bitcoin das Potenzial hat, als Hedge von Inflation zu dienen.

Was genau ist ein Inflationshedge?

Ein Inflationshedge (Hedge = Absicherung) ist eine Investition, die als Schutz gegen den Rückgang der Kaufkraft einer einzelnen Geldeinheit gilt. Dieser Kaufkraftverlust wird durch einen makroökonomischen oder inflationsbedingten Anstieg der Preise verursacht. Normalerweise wird in Vermögenswerte investiert, von denen erwartet wird, dass sie ihren Wert über einen bestimmten Zeitraum halten oder steigern. Alternativ kann eine Inflationsabsicherung auch darin bestehen, dass eine Person eine größere Position in Vermögenswerten einnimmt, die dennoch weniger schnell an Wert verlieren können als der Wert der eigenen Landeswährung (Euro, USD, etc.).

Warum Bitcoin als Inflationsabsicherung betrachtet werden kann

Bitcoin wird von Anlegern aus unterschiedliche Gründen als Inflationsschutz angesehen. Zum einen ist der Vorrat von Bitcoin auf 21 Millionen Münzen begrenzt und kann nicht von z.B. einer Zentralbank beliebig erweitert werden. Wenn alles andere gleichbleibt, sollte bei einem Anstieg des Angebots einer Landeswährung theoretisch auch der entsprechende Geld-Wert von Bitcoin steigen. Angenommen, die Marktkapitalisierung von Bitcoin und einer Landeswährung wie dem Euro ist gleich, dann wäre ein einfaches Beispiel, dass sich der Wert eines einzelnen Bitcoins verdoppeln sollte, wenn sich das Angebot des Euro verdoppelt. Dies ist natürlich nur eine theoretische Überlegung. Gleichzeitig gehen Anleger jedoch auch davon aus, dass die Nachfrage nach Bitcoin mit zunehmender Digitalisierung und Akzeptanz zunehmen wird und als Wertspeicher ähnlich Gold dienen wird, dass stützt natürlich die These, dass bei gleichbleibendem Angebot, die Nachfrage vor allem auch bei steigender Geldmenge der Landeswährung zunehmen wird.

Wird Bitcoin in Zukunft mehr als Absicherung gegen die Inflation genutzt werden?

Das Interesse an Bitcoin liegt nicht einzig im Inflationsschutz begründet, sondern basiert auf unterschiedlichen Überlegungen und Anwendungsfällen. Am Ende stärken diese jedoch oft die Nachfrage nach diesem knappen Gut und festigen somit die Überlegungen der Wertspeicherung und positiven Preisentwicklungen. Wenn sich die historischen Preisentwicklungen also fortsetzen, dürfte das mittel- bis langfristige Vertrauen weiter steigen und somit auch mehr Anleger vom Prinzip der Wertspeicherung und -steigerung überzeugen.

Natürlich ist dies zunächst einmal nur eine Annahme, und nur die Zeit wird zeigen, ob Bitcoin wirklich als Inflationsschutz verwendet werden kann oder nicht. Kurz- bis mittelfristig werden viele Kryptowährungen weiter enorme Kursschwankungen aufweisen und nur wenige werden vermutlich langfristig überleben bzw. ihren aktuellen Wert steigern können. Doch vor allem für Anleger mit langem Anlagehorizont, dem Glauben in diese Technologie und der nötigen Risikobereitschaft, könnte Bitcoin einen Alternativen Inflationsschutz bieten. Zudem bieten Kryptowährungen diesen Anlegern noch etwas, was vor allem in Regionen der Hochinflation relevant sein dürfte, und das ist Dezentralisierung. Natürlich könnten Sie stattdessen auch andere Sachwerte wie Goldmünzen, Oldtimer oder Kunstwerke kaufen, doch nur wenige Vermögenswerte dürften so mobil, und bei richtiger Aufbewahrung, auch sicher sein

Schlussüberlegung

Inflation dürfte uns in de nächsten Monaten weiter begleiten. Herkömmliche Asset-Klassen wie Aktien, Anleihen und Sachwerte bieten Anlegern die Möglichkeit dem Kapitalverlust entgegenzuwirken. Für Anleger die bereits in klassische Vermögensanlagen investiert sind, bieten Kryptowährungen und allen voran Bitcoin, eine Alternative zur Beimischung. Bitcoin könnte sich als Musterknabe zur Absicherung gegen die Inflation entpuppen, da er dezentralisiert, knapp und einfach zu transferieren ist. Allerdings muss Bitcoin seinen Ruf als Inflationshedge noch verbessern, denn noch ist dieser auf kurz- bis mittelfristiger Sicht nur was für Anleger, denen extreme Schwankungen nichts anhaben.

Hinweis der Redaktion:

Für Anleger die sich schon jetzt weiter über Anlagemöglichkeiten in Kryptowährungen via Börse erkundigen möchten, haben wir die Krypto ETP Rubrik erstellt. Dort finden Interessierte weitere Hintergrundinformationen und Hilfestellungen zum Kauf von Kryptowährungen über die Börse.

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