International

Wachstum der US-Wirtschaft verlangsamt sich

Pessimistische Prognose der OECD wegen Arbeitskräftemangel, Inflation und hoher Energiepreise

Paris/Washington (pte003/10.06.2022/06:10) – Laut einer Prognose der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) http://oecd.org wird das Wachstum der US-Wirtschaft in diesem Jahr auf nur noch 2,5 Prozent einbrechen. 2023 wird es danach noch schlimmer. Dann soll das Wachstum auf 1,2 Prozent fallen. Der Wirtschaftsausblick schätzt das Wachstum des BIP für Nationen auf der ganzen Welt. Die USA bleiben beispielsweise hinter China (4,4/4,9 Prozent, Australien (4,2/2,5) und Kanada (3,8/2,6) zurück.

Großbritannien schlimmer dran

Die USA sind allerdings in einer besseren Lage als Großbritannien, das laut OECD im Jahr 2022 zwar einen BIP-Anstieg von 3,6 Prozent erleben wird, gefolgt von einem Null-Wachstum im Jahr 2023. Das Gross Domestic Product ist der Wert aller fertigen Waren und Dienstleistungen, die im Laufe eines Jahres innerhalb der Grenzen eines Landes produziert werden, und gilt als wichtiger Maßstab für die Gesundheit einer Volkswirtschaft. Laut US Bureau of Economic Analysis http://www.bea.gov wuchs das BIP im Jahr 2021 um 10,1 Prozent.

Die Prognose für die USA steht im Gegensatz zu Schätzungen des Congressional Budget Office (CBO) http://cbo.gov , die im vergangenen Monat veröffentlicht wurden. Das CBO erwartet, dass das BIP im Jahr 2022 um 3,1 Prozent und im Jahr 2023 um 2,2 Prozent wachsen wird. Die OECD glaubt, dass mehrere Faktoren „das Wachstum belasten werden“, wie etwa Lieferkettenprobleme und der Anstieg der Ölpreise sowie das Ende der lockeren Geldpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie eingeführt wurde.

Inflation nahe 40-Jahres-Hoch

„Der Preisdruck könnte mit einer Erholung der Energiepreise im Jahr 2023 nachlassen, aber die Inflation wird voraussichtlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der Federal Reserve bleiben“, heißt es in dem Bericht. Die annualisierte Inflationsrate lag im April bei 8,3 Prozent, nahe einem 40-Jahres-Hoch. Die Inflationszahlen für Mai werden vom Bureau of Labor Statistics am 13. Juni veröffentlicht.

„Die Risiken für die Wachstums- und Inflationsprojektionen sind erheblich“, heißt es in dem OECD-Bericht. „Der Krieg in der Ukraine könnte sich stärker negativ auf das reale BIP-Wachstum auswirken und auch die Inflation deutlich in die Höhe treiben. Gleichzeitig könnte der anhaltende Arbeitskräftemangel dazu führen, dass sich die Nominallöhne erheblich beschleunigen.“

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Wettkampf: China lässt USA beim Wachstum deutlich hinter sich (Bild: Tumisu, pixabay.com) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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