Leben

Pandemie kein Treiber für mehr Zigarettenkonsum

COVID-19 brachte laut Studie die Hälfte der Raucher dazu, ans Aufhören zu denken

Waterloo (pte013/14.07.2021/10:30) – Anders als andere Stress erzeugende Ereignisse auf Bevölkerungsebene wie Naturkatastrophen hat COVID-19 nicht zu einem Nettoanstieg beim Rauchen geführt. Wie Forscher des International Tobacco Control (ITC) Project https://itcproject.org/ an der University of Waterloo https://uwaterloo.ca herausgefunden haben, hat die globale Krise zwar fast die Hälfte der Raucher dazu gebracht, ans Aufhören zu denken. Die überwiegende Mehrheit änderte aber während der ersten Phase der Pandemie nicht ihr Rauchverhalten.

Positives Ergebnis

„Es ist wichtig anzumerken, dass Stress erzeugende Ereignisse auf Bevölkerungseben wie die Terroranschläge vom 11. September oder Naturkatastrophen schon oft zu einem Anstieg des Rauchens geführt haben“ erklärt Geoffrey Fong, Professor für Psychologie an der University of Waterloo und Leiter des ITC-Projekts. „Unsere Ergebnisse, die zeigen, dass es in Folge der COVID-19-Pandemie zu keinem Anstieg beim Rauchen gekommen ist, sind aus Sicht der öffentlichen Gesundheit also positiv zu bewerten“, betont der Wissenschaftler.

Das Team um Studienleiterin Shannon Gravely untersuchte vor allem den Zusammenhang zwischen COVID-19 und Gedanken über einen Rauchstopp sowie generellen Veränderungen beim Rauchverhalten. Für die Untersuchung wurden 6.870 Raucher und Dampfer in vier Ländern – Australien, Kanada, England und die USA – mit hohen Einkommen befragt. Die Umfrage fand während der ersten weltweiten COVID-19 Welle zwischen April und Juni 2020 statt. Die Forschungsergebnisse wurden in „PLOS ONE“ veröffentlicht.

Schwerer Verlauf bei Rauchern

Laut Studie waren jene Personen, die aufgrund von COVID-19 daran dachten mit dem Rauchen aufzuhören, vorwiegend Frauen, Angehörige ethnischer Minderheiten und Menschen mit finanziellen Problemen. Aber auch Dampfer, weniger abhängige Raucher, Menschen mit größeren Bedenken über ihre Anfälligkeit für Infektionen und Personen, die davon ausgingen, dass COVID-19 bei Rauchern einen schwereren Verlauf nimmt, fanden sich in dieser Gruppe. „Dieses Forschungsergebnis dürfte der Schlüssel sein, der uns zeigt, warum die Pandemie nicht zu einem deutlichen Anstieg des Rauchens geführt hat“, meint Co-Autor Fong: „Die Schwere von COVID-19 steht in einem Zusammenhang mit dem Rauchen.“

Insgesamt betrachtet versuchten nur 1,1 Prozent der Raucher in den vier untersuchten Ländern tatsächlich aufzuhören. Rund 14,2 Prozent rauchten weniger. Das wurde jedoch durch die 14,6 Prozent, die mehr rauchten, wieder aufgewogen. Ganze 70,2 Prozent der Befragten gaben keine Veränderung ihres Rauchverhaltens an.

 

 

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: bergmann@pressetext.com

Website: www.pressetext.com

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20210714013

 


Bildnachweise: Raucher: Kein Anstieg während Pandemie (Foto: pixabay.com, maja7777) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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