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Deutsche Wirtschaftsleistung bricht ein

Laut DIW Berlin vor allem Omikron geschuldet - Erste Anzeichen bereits im vierten Quartal 2021


Berlin (pte022/27.01.2022/12:31) – Die Wirtschaftsleistung Deutschlands ist im Januar leicht eingebrochen. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) http://diw.de heute, Donnerstag, bekannt gegeben hat, wird die deutsche Wirtschaft zum Jahresauftakt insbesondere durch die Omikron-Welle gebremst.

Materialengpässe lösen sich

Lag das Konjunkturbarometer der Berliner Wirtschaftsforscher im vierten Quartal 2021 noch knapp über der 100-Punkte-Schwelle, ist es mit einem Indexstand von 99,5 Punkten für das erste Quartal 2022 nun darunter gefallen. Wobei die Wirtschaftsleistung in Deutschland bereits im Schlussquartal etwas nachgegeben haben dürfte, schränken die Experten ein.

In der Industrie deutet den Fachleuten nach jedoch immer mehr darauf hin, dass sich die Materialengpässe nach und nach lösen. Immerhin zieht die Produktion in der Automobilindustrie, der größten und besonders von Lieferengpässen betroffenen Branche, kräftig an. Auch insgesamt dürften die Unternehmen in Deutschland allmählich wieder mehr produzieren.

Produktionsschub prognostiziert

„Sofern sich die Lieferketten in einigen Monaten erholt haben, dürfte die rosige Auftragslage zu einem kräftigen Produktionsschub führen“, so DIW-Berlin-Forscher Simon Junker. Die kontaktintensiven Dienstleister seien indes erneut direkt von den jüngsten Infektionswellen betroffen: So sind etwa die Umsätze im Gastgewerbe bereits im November knapp zweistellig gesunken, und Unternehmensumfragen, Daten zu Restaurant-Reservierungen sowie Mobilitätsdaten deuten auf weitere Rückgänge um die Jahreswende hin.

Der Analyse nach müssen sich die betroffenen Dienstleistungsbranchen noch bis kurz vor Ostern zurücknehmen, falls die Omikron-Welle Mitte Februar ihren Höhepunkt erreicht. Allerdings sei, nicht zuletzt aufgrund des Impffortschrittes, deutlich mehr an Aktivität möglich als vor einem Jahr. Zudem erholten sich diese Branchen schon in der Vergangenheit nach dem Abebben der jeweiligen Infektionswellen rasant.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Foto von Burak Kebapci von Pexels (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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