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16.05.2011, 13:00
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Tablet-PCs:
Warum sich die iPad-Konkurrenz schwertut
Die Attacke von Apples Rivalen droht kläglich zu scheitern: Ausgerechnet Prozessorenlieferant Nvidia glaubt nicht an einen kurzfristigen Erfolg. Blackberry-Hersteller Research In Motion startet gar mit einer Rückrufaktion ins Geschäft.
von Björn Maatz Hamburg
"Es gibt ein Problem mit der Expertise beim Händler. Es gibt ein Marketingproblem mit Konsumenten. Es gibt ein Problem mit dem Verkaufspreis." Einfacher ausgedrückt: mangelhafte Verkaufsberatung, zu wenig Werbung, zu teuer. Jen-Hsun Huang klingt im Gespräch mit dem Tech-Blog CNet tief frustriert. Der
Nvidia -Chef hatte sich vom Tablet-Boom den Durchbruch für den Tegra2-Prozessor des Chipkonzerns versprochen. Doch dieser dürfte auf sich warten lassen.
Infografik - Woraus Apples iPad2 besteht
Das kalifornische Unternehmen liefert die Chipsets unter anderem für das neue Galaxy Tab von
Samsung und das Xoom-Tablet von
Motorola , das als erster Rechner mit berührungsempfindlichem Bildschirm überhaupt mit der Tablet-optimierten Version des
Google -Betriebssystems Android ausgestattet wurde. Die Verkaufszahlen der ersten iPad-Rivalen lassen nicht vermuten, dass die Dominanz von
Apple im Tablet-Markt kurzfristig gefährdet werden könnte.
Boom der Tablets
Angriff auf das iPad
Motorola beispielsweise hat von seinem Xoom erst ein paar Hunderttausend Modelle verkauft. Apples härtester Konkurrent Samsung lieferte von seinem ersten Galaxy Tab in drei Monaten zwar immerhin zwei Millionen Exemplare aus. Doch der Konzern aus Cupertino setzte allein eine Million iPad 2 am ersten Verkaufswochenende ab.
Laut den Analysten der US-Marktforschungsfirma IHS iSuppli werden im laufenden Jahr weltweit knapp 40 Millionen iPads ausgeliefert - mehr als doppelt so viele wie sämtliche Konkurrenzprodukte zusammen. Erst ab 2013 werden die Rivalen es der Prognose zufolge schaffen, insgesamt mehr Tablet-Rechner als Apple zu verkaufen.
Acer hat vor Kurzem das Modell Iconia ins Rennen geschickt, HTC kontert mit Flyer, und in den nächsten Monaten sind noch Konkurrenzprodukte unter anderem von
LG Electronics ,
Dell ,
Sony ,
Asus ,
Toshiba und
Lenovo zu erwarten. Geht es nach Nvidia-Chef Huang, werden auch diese Geräte schlicht zu teuer sein, weil kaum ein Modell Apples Einstiegspreis von 479 Euro unterbieten wird.
Teil 2: Wenig Apps für Android-Tablets
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FTD.de, 16.05.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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