Der 31-Jährige macht es mit seiner Firma, die Unternehmen in IT-Fragen berät und eigene Software entwickelt, vor. Bereits rund 40 Prozent der internen IT-Prozesse wickeln die 30 Mitarbeiter von Runtime über die Cloud ab. Damit steht, heißt es beim Cloud-Anbieter
Microsoft , Runtime an der Spitze. Drei Gründe nennt Eilers: "Glaubwürdigkeit gegenüber unseren Kunden, Kostenersparnis und eigene Expertise." Die komplette Firmenkommunikation, auch die Telefonanlage, läuft bei Runtime über die Cloud. Sensible Daten ihrer 200 Kunden, darunter DAX-Konzerne, haben die Berater aus Waiblingen aber auf eigenen Servern abgelegt, noch jedenfalls.
Doch Eilers will sich weiter in die Wolke vorwagen, in einem Jahr sollen dort 85 Prozent der IT laufen. Vor allem die Komplexität altgedienter IT werde so aufgebrochen, viele Abläufe würden überprüft sowie neue, schlankere Software installiert. "Man startet beim Cloud-Computing auf der grünen Wiese", stellt Eilers fest. Was nicht ohne Risiko sei, wie er einräumt.
Aus Eilers' Sicht gibt es aber keine Alternative. Firmen setzten schon deshalb auf die Cloud, weil immer mehr Anwendungen auf mobile Geräte wie die Smartphones wechseln. Und die ziehen wegen begrenzter Speicherkapazitäten ihre Programme via Mobilfunk aus der Datenwolke.