Kursinformationen und Charts
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Nokia
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2,214 EUR |
[0.034] |
+1,56% |
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Intel
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20,481 EUR |
[0.039] |
+0,19% |
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Eine solche Fusion würde erneut zeigen, dass Intel nicht in der Lage ist, ohne fremde Hilfe im Handygeschäft Fuß zu fassen. Erst Anfang 2010 hatte der kalifornische Konzern sein damaliges Telefon-und Tablet-Betriebssystem in eine Zweckehe mit Nokia eingebracht und daraus Meego entwickelt. Anfang 2011 kündigte Nokia Intel jedoch die Partnerschaft und beschloss, künftig Windows-Software von Microsoft in seinen Smartphones zu verwenden. Meego wird seitdem nur von wenigen Unternehmen eingesetzt. Der US-Marktforscher Gartner schätzt den Absatz von Meego-Tablets für 2011 auf weltweit 476.000 Stück, was einem Marktanteil von weniger als einem Prozent entspricht.
In Smartphones ist Meego noch seltener zu finden. Hersteller wie
Acer bauen nur kleine Stückzahlen der Geräte. Die Hoffnung Intels, mit Meego eine Alternative zu
Apples iPhone-Plattform oder
Googles Android aufzubauen, hat sich zerschlagen.
Einen kompletten Rückzug aus dem Handysoftwaregeschäft kann sich Intel kaum leisten: Der Konzern ist noch immer stark vom Verkauf seiner Computerchips abhängig. Seit Jahren versucht Intel deshalb, in den schnell wachsenden Markt für mobile Geräte einzudringen - jedoch ohne Erfolg. Die vergleichsweise stromhungrigen Intel-Chips sind bei Handyherstellern bislang durchgefallen. Stattdessen verwenden sie überwiegend Strom sparende Prozessoren, die auf der Architektur des britischen Chipdesigners ARM basieren.