Geborgte Prominenz: Unter der Webdresse www.iammarkzuckerberg.com bietet der Anwalt seine Dienste an
Doch trotz solcher Widrigkeiten weiß der Insolvenzanwalt die Namensgleichheit mit dem Facebook-Erfinder zu nutzen - als Werbung für sein Geschäft: "Ich bin Mark Zuckerberg", verkündet unmissverständlich seine Website www.iammarkzuckerberg.com. "Wenn Sie 2004 bei Google nach dem Namen Mark Zuckerberg gesucht hätten", so der Anwalt auf seinem Internetauftritt, "hätten Sie mich gefunden, und niemanden sonst". Und das grämt ihn ein wenig, denn er habe schließlich ein Leben lang daran gearbeitet, ein "Ausnahme-Anwalt" zu werden - und dann stahl ihm ein Studienabbrecher das Rampenlicht.
Bis zu 500 Freundschaftsanfragen pro Tag bekommt Mark S. Zuckerberg bei Facebook nach eigenen Angaben. Immerhin habe der berühmte Name aber auch seine guten Seiten. Als er einmal eine Reservierung in Las Vegas vornehmen wollte und seinen Namen nannte, hieß es gleich: "Oh, für Sie finden wir sicher etwas, Sir", sagte Zuckerberg dem "Indianapolis Star".
Sperrung unterstreicht ein längst bekanntes Problem
Im Gegenzug könnte dafür eines Tages der Facebook-Gründer von ihm profitieren, stellt Zuckerberg in Aussicht: Sollte der 26-jährige Internet-Unternehmer jemals in finanzielle Schwierigkeiten kommen, er müsse nur nach "Mark Zuckerberg" in Verbindung mit "Insolvenz" googlen. Denn bei dieser Kombination beherrsche er die Ergebnisliste der Suchmaschine - trotz der virtuellen Übermacht seines Namensvetters.