Management und Karriere

Extrovertierte sind finanziell erfolgreicher

Geselligkeit, Neugierde und mäßige Risikobereitschaft laut Forschern gute Voraussetzungen

Athens (pte017/02.12.2021/10:30) – Extravertiertheit oder Risikofreudigkeit haben großen Einfluss auf finanzielle Entscheidungen und den Aufbau von Vermögen. Zu dem Schluss kommen Forscher der University of Georgia http://uga.edu in einer neuen Studie, für die sie 395 Menschen zu ihrer Persönlichkeit, finanziellen Risikofreudigkeit, ihrem Eigenkapital sowie ihrer generellen Zufriedenheit befragt haben.

„Verallgemeinern schwierig“

Der Studie zufolge haben Menschen, die extrovertiert, ausgeglichen, ruhig und selbstsicher sind, die größte Chance auf finanziellen Erfolg. „Diese Personen sind zwar risikofreudig, aber auch nicht zu draufgängerisch“, erklärt Studienleiter Jim Exley. 25 Jahre in der Finanzwelt ließen ihn erkennen, dass mehr als nur die persönliche Risikotoleranz hinter Finanzentscheidungen steckt und dass es unterschiedlichste „Geld-Persönlichkeiten“ gibt.

„Es gibt die unterschiedlichsten Facetten von Extraversion und Introversion, insbesondere in Kombination mit anderen Persönlichkeitseigenschaften. Man darf hier nicht verallgemeinern. Introvertierte und extrovertierte Menschen können auf viele unterschiedliche Arten Erfolg haben. Das hängt von Motivation, Strategie, Gründen und der jeweiligen Marktsituation ab“, konstatiert Physiotherapeut Christian Beer http://christianbeer.at gegenüber pressetext.

Emotionen im Zaum halten

Die Studie basiert auf dem „Big Five“ oder „OCEAN“-Modell, das Menschen auf folgenden fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit einordnet: Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus (emotionale Labilität). „Die Big Five sind ein sehr veraltetes Modell, das in manchen Aspekten durchaus richtig, gegenüber pathologischen Krankheitsbildern oft jedoch blind ist. Es ist deshalb problematisch, nur aufgrund dieses Modells Schlüsse über Finanzentscheidungen zu ziehen“, erklärt Beer.

„Viel wichtiger bei Markt- und Finanzentscheidungen ist die Regulation der eigenen Emotionen. Diese werden nämlich häufig emotional getroffen. Wie gut diese Regulationsmechanismen ausgeprägt sind, hängt auch stark von der Erziehung ab“, sagt Beer gegenüber pressetext. Mithilfe statistischer Modellierungen haben die Forscher drei Kombinationsmöglichkeiten dieser Persönlichkeitsdimensionen identifiziert und analysiert, wie sich die Teilnehmer dieser drei Typen hinsichtlich ihrer finanziellen Erfahrungen und Perspektiven unterscheiden.

Die „Over Controlled“- Gruppe hatte die meisten Mitglieder. Diese Menschen sind zwar effektiv, organisiert und kooperativ, jedoch eher introvertiert. Sie sind daher wenig risikofreudig, können ihr Vermögen jedoch durch geschicktes investieren in den Aktienmarkt aufbauen. Die beiden anderen Gruppen „Resilient“ und „Under Controlled“ sind weitaus risikoaffiner.

Während Menschen der „Under Controlled“-Gruppe zwar extrovertiert und risikofreudig sind, sind sie manchmal etwas zu draufgängerisch unterwegs, was ihr Vermögen negativ beeinflussen kann. Mitglieder der „Under Controlled“-Gruppe hingegen sind extrovertiert, neugierig, kooperativ und im mittlerem Maße risikofreudig, was laut den Forschern eine gute Vorraussetzung für finanziellen Erfolg ist.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Finanzieller Erfolg: emotionale Regualtion wichtig (Foto: shane, unsplash.com) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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