Die Berliner Renommierklinik Charité ist entsetzt: Angeblich soll eine Doktorarbeit zur Gefährlichkeit von Handystrahlung gefälscht sein. Sie behauptet, dass die beim mobilen Telefonieren entstehenden Strahlen das Erbgut des Telefonnutzers massiv schädigen könnten. Daten seien "nicht korrekt belegt" und von "fehlender Aussagekraft für Forschung und Nutzer".
Das ist natürlich nicht so toll. Was kann da passiert sein? Nach FTD-Informationen wurde besonders die Wirkung von Klingeltönen wie "Star Wars" und "Der furzende Frosch" nicht berücksichtigt. Außerdem wurden andere Professoren stutzig, dass die Arbeit nur als SMS mit einer Länge von 160 Zeichen vorlag und ausschließlich im Rahmen eines Jamba-Monatsabos zu erhalten war.
Für den App-Store hat
Apple sie noch nicht freigegeben, weil das Wort Brustkrebs darin einmal vorkommt.
Nokia bekannte, man habe derzeit kein Smartphone, auf dem die Dissertation korrekt dargestellt werden könnte - man arbeite aber fieberhaft an einem Gerät und sei zuversichtlich, 2024 eines auf den Markt bringen zu können. Laut der Studie löst Handystrahlung angeblich ähnlich oft Krebs aus wie eingelegte Gurken oder Kaffee. Besonders gefährlich seien demnach in Kaffee getunkte Gurkenhandys aus Spanien. Sie werden unter anderem für die Verbreitung des gefährlichen UMTS-Virus verantwortlich gemacht.
Als unbedenklich gilt dagegen unter Fachleuten, dass sich ein Großteil der Fußnoten auf Autoren wie Karl-Theodor zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin, Bernd Althusmann und Jorgo Chatzimarkakis bezieht. Die Promotionsstudentin sei ja als Medizinerin eingestellt worden und nicht als Wissenschaftlerin, hieß es.
Für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen war die Autorin der Studie nicht zu erreichen. Sie ging nicht an ihr Handy.