Skype wird bisher hauptsächlich auf PC eingesetzt
Microsoft wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Bei Skype war zunächst niemand erreichbar. Skype werde von den Banken
Goldman Sachs und
JP Morgan beraten. Microsoft verzichte auf Berater.
Möglicherweise ist der Preis das Ergebnis eines Bieterwettstreits: Anfang Mai hatte es in Kreisen geheißen, Facebook und
Google hätten Interesse an der früheren
Ebay -Tochter, die sich in Besitz von Finanzinvestoren befindet.
Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch mit Videobildern. Geld verdiente das Unternehmen bisher vor allem mit günstigen Anrufen zum herkömmlichen Telefonnetz. Der Dienst hat weltweit mehr als 550 Millionen registrierte Nutzer. Microsoft kann den Dienst unter anderem für sein aktuell schwächelndes Smartphone-Geschäft gut gebrauchen. Mit Skype sind auch Videotelefonate per Handy möglich. Es wäre der bisher größte Zukauf des Softwarekonzerns.
Börsengang sollte 1 Mrd. Dollar bringen
Bei den derzeit boomenden Smartphones war Microsoft einer der Pioniere - wurde zuletzt jedoch von Apple mit seinem iPhone und dem Google-Betriebssystem Android abgehängt. Eine Partnerschaft mit dem ebenfalls schwächelnden Handyweltmarktführer
Nokia soll die Wende bringen. Erste Nokia-Handys mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone dürften allerdings erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen.