Der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im vierten Quartal mehr verdient, als zuvor von Analysten geschätzt worden war. Ohne Sonderposten betrug das Ergebnis 2,5 Mrd. Dollar oder 47 Cent je Aktie, teilte das Unternehmen am späten Mittwochabend mit. Experten hatten im Durchschnitt lediglich mit 45 Cent pro Anteilsschein gerechnet.
Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um vier Prozent auf 11,7 Mrd. Dollar. Cisco führte das unerwartet gute Ergebnis auf Kosteneinsparungen und ein laufendes Restrukturierungsprogramm zurück.
Konzernchef John Chambers hatte das Produkt-Portfolio radikal verschlankt und tausende Stellen gestrichen, nachdem die Geschäfte eine Zeit lang mau gelaufen waren. Jetzt zeigten sich die Aktionäre von dem besser als erwarteten Abschneiden sowie der erhöhten Dividende positiv überrascht. Die Aktie stieg nachbörslich um gut zwei Prozent.
Cisco besitze die finanzielle Stärke, um gleichzeitig ins Unternehmen zu investieren, Übernahmen zu stemmen und Geld in bedeutendem Umfang an seine Aktionäre auszuschütten, sagte Finanzchef Frank Calderoni am Mittwoch.
Das Unternehmen aus Kalifornien stellt vor allem Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Ciscos Techniksteckt in den meisten Firmen-Netzwerken und sorgt auch dafür, dass das Internet läuft.