Kolumnen

Das Metaverse & Virtual Reality: Nichts außer Gaming & Pornografie?

Das Metaverse

Die Grundlage für die Definition des Metaverses bieten die Essays des Risikokapitalisten Matthew Ball. Demnach ist das Metaverse eine virtuelle Plattform im Internet, die in Echtzeit abläuft und jeder Mensch in Form eines Avatars partizipieren kann. Darüber hinaus hat das Metaverse keine Pause, der Nutzer kann sich zwar abmelden, aber andere Nutzer können weiterhin in der virtuellen Welt interagieren. Zu den weiteren Kerneigenschaften zählen, dass das Metaverse dezentral ist, es gibt keine große Plattform, die das Metaverse kontrolliert, sondern alle Nutzer haben Anteil und können innerhalb des Metaverses sich bewegen und auf die virtuelle Welt einwirken. Eine Technologie, die das Metaverse unterstützen wird, ist die Weiterentwicklung der Virtual Reality (VR) Technologie, da man mit Hilfe einer VR-Brille besser in die virtuelle Welt eintauchen kann.

Anwendungsgebiete außerhalb der Gamingindustrie

Auch wenn das Metaverse aktuell vom Gaming-Sektor dominiert und gerne mit dem Thema Erotik in Verbindung gebracht wird, gibt es viele weitere Anwendungsbereiche. Die Nutzung des Metaverses ist vor allem für Veranstaltungen denkbar, aber auch im Berufsleben oder Bildungssektor.

Zum Beispiel will die Universität Tokio, auch Todai genannt, noch in diesem Jahr mehrere Studiengänge im Metaverse anbieten.

Laut einem Bericht der lokalen Nachrichtenplattform „The Asahi Shimbun“, werden die Kurse für Schüler und Studenten von der Oberstufe bis zu erwachsenen Berufstätigen angeboten. In dem Bericht heißt es, die Metaverse-Studiengänge sollen nicht über eine eigene Fakultät angeboten werden, sondern unter dem Dach der Todai-Fakultät für Ingenieurwesen.

Das Projekt von Todai wurde ins Leben gerufen, um das Problem mit dem Fachkräftemangel in den Bereichen „digitale Transformation“ und „fortschrittliche Technologien“ zu lösen.

Die Verantwortlichen der Universität betonten auch, das Studium im Metaverse werde es möglich machen, dass „jeder, unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer Stellung und Wohnort, etwas über Technik und Informatik lernen kann“.

Auch immer mehr Unternehmen entdecken die Chancen des Metaverse für interne und externe Zwecke. Insbesondere die großen Tech-Konzerne gestatten ihren Mitarbeitenden inzwischen dauerhafte Remote-Arbeit von überall auf der Welt. Per Virtual Reality Brille könnten diese für ausgewählte Arbeitstage im Metaverse mit dem Rest der Teams zusammenkommen. Unternehmen können auch digitale Kundenveranstaltungen oder Messen ausrichten, was ein neues, innovatives Erlebnis darstellt und gleichzeitig dem Nachhaltigkeitsgedanken unterstreicht, da deutlich weniger Reisen getätigt und Ressourcen verbraucht werden.

Neben den Unternehmen und dem Bildungssektor kann auch der Gesundheitssektor vom Metaverse profitieren. Zum Beispiel können virtuelle Kliniken mit internationalen Spezialisten aufgebaut werden, um Patienten auf der ganzen Welt unkomplizierte Sprechstunden in einem Netzwerk aus internationalen Ärzten zu ermöglichen. In Deutschland kennen wir bereits die Videosprechstunde mit unserem Hausarzt, im Metaverse gäbe es die Möglichkeit auf ein ganzes Netzwerk von internationalen Spezialisten zurückzugreifen, Röntgen, CT oder Ultraschallaufnahmen zu teilen und Konsultation zu erhalten. Unabhängig vom Metaverse machen Operationsroboter wie „Da Vinci“, Operationen möglich in denen der Arzt tausende Kilometer entfernt ist. Es wird also nur eine Frage der Zeit sein, bis diese Technologien weiterentwickelt und ins Metaverse übertragen werden.

Obwohl, wie auch schon in den ersten Tagen des Internets, Freizeitanwendungen dominante Treiber des Fortschritts im Metaverse sind, werden diese Bereiche schon bald vom technologischen Fortschritt in den Bereichen Bildung, Chancengleichheit, berufliche Zusammenarbeit, Veranstaltungen und Gesundheit in den Schatten gestellt werden, welche schlussendlich produktive Anwendungsfälle für das Metaverse und dessen breite Adoption bieten werden.

Investitionsmöglichkeit für das Metaverse

Mit dem ARAMEA METAWORLD (A3DCAS) haben Anlegende die Möglichkeit, in den Zukunftstrend Metaverse & Virtual Reality zu investieren.

Der erste aktive Fonds mit Fokus auf das Metaverse, investiert in ein konzentriertes Portfolio aus ca. 35 Titeln, die voraussichtlich strukturelle Gewinner des Metaverse sein werden.

Dabei konzentriert sich das Management nicht vorrangig auf die klassischen FAANG-Aktien, sondern auf attraktive Unternehmen aus der zweiten Reihe.

Hierzu zählen z.B. das schwedische Unternehmen Tobii, die Eye-Tracking Technologie für VR-Brillen herstellen oder auch US-Entwickler wie Take 2 Interactive oder Roblox Corp.

Über den Autor

Niklas Kühn

Niklas Kühn hat nach erfolgreicher Ausbildung zum Bankkaufmann, seinen Bachelor an der Goethe Universität in Frankfurt im Bereich Wirtschaftswissenschaften gemacht und hat darauffolgend seinen Master in Banking and Finance in Newcastle upon Tyne abgeschlossen.
Während der Zeit als Student konnte er Arbeitserfahrung bei Union Investment, ODDO BHF und Merck Finck Privatbankiers sammeln.
Seit 2021 ist Niklas Kühn als Portfoliomanager bei der ARAMEA Asset Management AG tätig und seit Auflage im April Fondsmanager des ARAMEA METAWORLD

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