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Merken   Drucken   28.10.2009, 14:00 Schriftgröße: AAA

Neuvorstellung: Maybach Zeppelin - Duftbaum deluxe

Das neue Flaggschiff der Mercedes Edelsparte kostet soviel wie ein Einfamilienhaus in gehobener Lage. Das macht den Wagen zu einem exklusiven Vergnügen. Wirklich einzigartig wird er aber erst durch den individuell komponierten Raumduft.
Die Abmessungen dieses Autos sind zu üppig für die schmalen Straßen im Hinterland der Côte d'Azur, für die knapp bemessenen Ortsdurchgänge und für die Nadelöhre der kurvigen Höhensraßen.
Trotzdem passt der schwarzglänzende Luxusliner mit den 20-Zoll-Felgen und der eindrucksvollen Doppel-M-Kühlerfigur besonders gut hierher. Schließlich tummelt sich auf den Promenaden, in den Cafes, Bars und Boutiquen der Côte die Klientel, für die Edelschmieden wie Maybach ihre Autos bauen.
Neuvorstellung Bilderserie: Maybach Zeppelin- Duftbaum deluxe
Hier, in der Provence, unweit von Nizza, liegt Grasse, die französische Dufthauptstadt, wo die Meister ihres Faches seit über hundert Jahren edle Parfums kreieren. Gute Düfte sind wahre Multitalente, wissen Experten wie Parfümeurin Isabelle Brudel: "sie wirken direkt aufs Unterbewusstsein, können Sympathie erzeugen, die Stimmung aufhellen und das Wohlbefinden erheblich steigern."
Wellness durch die Nase Diesen Wellness-Effekt, der durch die Nase geht, wollen Maybachs Merketing-Strategen ihrer Zeppelin-Kundschaft angedeihen lassen. Auf Wunsch stattet die Manufaktur die Limousinen der auf 100 Exemplare limitierten Serie mit einer Beduftungsanlage aus.
An dem komplizierten System, das den Fahrzeuginnenraum mit feinen Aromen füllt, haben die Maybach-Ingenieure eineinhalb Jahre getüftelt. Kernstück ist eine beleuchtbare Acrylkugel, die im Fond auf der Mittelkonsole thront. In ihrem Inneren steckt ein edler, mundgeblasener Flakon, der per Tastendruck Parfum in individuell dosierbarer Menge freisetzt.
Die edlen Essenzen treten dabei nicht etwa in feinen Tröpfchen aus, sondern in winzigen Parfummolekülen. "Das hat den Vorteil, dass sich die Düfte weder im Interieur noch in der Kleidung der Passagiere festsetzen können", erläutert Maybach-Produktmanager Patrick Marinoff.
Zwei eigens für den Einsatz im Maybach kreierte Parfums werden mitgeliefert. Einen dritten Flakon können sich Kunden nach eigenem Gusto befüllen lassen. Rund 8000 Euro kostet die Komposition eines individuellen Dufts.
Maybach baut die Beduftungsanlage für 5000 Euro in die Zeppelin-Limousinen. Ein Aufpreis, der kaum ins Gewicht fällt, wenn man weiß, dass die kleinere Version Maybach 57 Zeppelin inklusive Mehrwertsteuer bereits 483.000 Euro kostet. Der knapp 6,20 Meter lange Maybach 62 Zeppelin für den Chauffeur-Betrieb kann zu Preisen ab 563.108 Euro geordert werden.
Unter fünf Sekunden von 0 auf 100 Für den Vortrieb sorgt ein 6,0-Liter-V12-Motor, der auf dem Antrieb von Maybach 57 S und seiner Langversion 62 S basiert. Für den Einsatz im Zeppelin hat AMG das Triebwerk nochmals aufgepeppelt. Mit zwei neuen Turboladern liefert der Zwölfzylinder jetzt 471kW/640 PS und bringt ein maximales Drehmoment von 1000 Newtonmetern für einen raketenartigen Start auf den Asphalt.
Der kleinere 57er kommt damit in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Chauffeur-Version schafft den Sprint in 5,1 Sekunden. Das Spitzentempo für den Selbstfahrer ist bei 275 Stundenkilometern erreicht. Die Langversion regelt bei Tempo 250 ab. Im durchschnittlichen Verbrauchszyklus schluckt die Luxussänfte 16,4 Liter auf 100 Kilometern.
Namensgeber für die exquisite Sonderserie ist der legendäre Maybach Zeppelin aus den 1930ern, der seinerzeit mit 200 PS und Tempo 150 Spitze über Deutschlands erste Schnellstraßen rauschte.
  • Pressinform, 28.10.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland,
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