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Kreditkarte2018-12-07T22:07:26+00:00
  • Das Wichtigste in Kürze

  • Kostenlose Kreditkarten verursachen keine Fixkosten (Jahresgebühr)

  • In manchen Fällen macht es Sinn, eine Kreditkarte mit Girokonto zu beantragen

  • Mögliche Gebühren sind: Jahresgebühr, Bargeldgebühr, Fremdwährungsgebühr, Sollzinsen

  • Nur wenige Kreditkarten sind im weltweiten Einsatz wirklich gebührenfrei

  • Meiden Sie Ratenzahlungen – Die Sollzinsen sind deutlich höher als für einen Ratenkredit

  • Abrechnungsarten: Credit-Card (Zahlungsziel + Ratenzahlung), Debit-Card (zeitnah), Charge-Card (monatlich), Prepaid-Card (nur mit Guthaben)

  • Direktbanken bieten sehr gute Konditionen
  • Der Verbraucher profitiert vom Kampf um die Kunden
  • Eine Jahresgebühr ist heutzutage nicht mehr notwendig
  • Einige Kreditkarten können weltweit gebührenfrei eingesetzt werden
  • Ein neues Girokonto ist nicht zwingend notwendig
  • Ratenzahlungen können sehr teuer werden (bis zu 25 % Zinsen p.a.)
  • Einige Angebote ermöglichen keine kostenlose Bargeldverfügungen
  • Prepaid-Kreditkarten sind vergleichsweise teuer und zweite Wahl

Barclaycard Visa: Empfehlung der Redaktion in der Kategorie „Kreditkarte ohne Girokonto“

DKB Visa-Card: Empfehlung der Redaktion in der Kategorie „Kreditkarte mit Girokonto“

Die passende Kreditkarte finden

MasterCard gehört neben Visa zu den bekanntesten Marken. (Foto: Pixabay)

Zuletzt aktualisiert am 05.12.2018

Nachdem die EU die Interbankengebühren für Kreditkartenzahlungen deutlich limitierte, genießen Kreditkarten in Deutschland eine immer größere Akzeptanz. Im Ausland ist das Bezahlen mit Kreditkarte ohnehin schon längst gang und gäbe. Laut statistischen Erhebungen steigt auch die Anzahl der Kreditkartenbesitzer hierzulande merklich. Im Gegensatz zu einer girocard (häufig auch als “EC-Karte” bezeichnet) können Verbraucher mit einer Kreditkarte auch online bezahlen sowie einen Kreditrahmen erhalten. Möglich ist manchmal auch, die Kartenumsätze in Raten zu begleichen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Arten von Kreditkarte und zeigt, was Verbraucher bei der Wahl der richtigen Kreditkarte beachten sollten.

So funktioniert die Kreditkarte

Eine Kreditkarte funktioniert ähnlich wie eine “girocard” oder ehemals „EC-Karte“. Der Unterschied besteht aber darin, dass die Kreditkarte nicht zwangsweise mit dem Girokonto gekoppelt sein muss. Wie der Begriff deutlich macht, erhält der Karteninhaber einen Kredit. Allerdings keinen Ratenkredit, sondern einen Kreditrahmen, ähnlich wie ein Dispokredit. Gleichzeitig bekommt er ein zinsfreies Zahlungsziel, das meist zwischen 4 und 8 Wochen liegt. Der Grundgedanke einer Kreditkarte ist, dass der Verbraucher während des Monats damit bezahlt und am Ende eine Abrechnung erhält. Diese muss er dann bis zu einem bestimmten Stichtag begleichen. Das heißt, dass die Umsätze nicht sofort vom Girokonto abgebucht werden. Es gibt jedoch auch Abwandlungen der klassischen Kreditkarte mit Kreditrahmen. So versteht man unter dem Begriff „Debit-Card“ heute auch Kreditkarten, die zwar über einen Kreditrahmen verfügen, jedoch schon am selben Tag mit dem Konto bzw. Guthaben verrechnet werden. In Deutschland ist die „Charge-Card“ besonders häufig vertreten. Bei solchen Kreditkarten wird der gesamte Saldo einmal im Monat dem Girokonto belastet. Damit beträgt das Zahlungsziel je nach Zeitpunkt des Einsatzes nur bis zu 30 Tage. Der Vorteil dieser Kreditkarten ist, dass eine Verschuldung deutlich unwahrscheinlicher ist als bei klassischen „Credit-Cards“, welche insbesondere in den vereinigten Staaten sehr stark verbreitet sind.

» Mehr zur Funktion

Wenn Sie bei Ihrer örtlichen Sparkasse oder Volksbank nach den Gebühren einer Kreditkarte fragen, werden Sie wahrscheinlich keine kostenlose Kreditkarte angeboten bekommen. Das heißt jedoch nicht, dass es keine kostenfreien Kreditkarten gibt. Insbesondere Kreditkarten von Direktbanken kommen mittlerweile gänzlich ohne einer Jahresgebühr aus. Im Gegenzug könnten natürlich Kosten beim Geldabheben oder bei Zahlungen in Fremdwährung auf Sie zukommen.

Häufig gibt es kostenlose Kreditkarten auch nur in Verbindung mit einem neuen, meist ebenfalls kostenlosen, Girokonto. Sofern Sie generell Ihre Bankverbindung sofort oder in naher Zukunft ändern wollen, bietet sich das natürlich für Sie direkt an. Doch wenn Sie kein neues Girokonto bzw. auch kein Zweitkonto benötigen, dann empfehlen wir Ihnen, auf einen unabhängigen Anbieter zurückzugreifen. Auch hier gibt es Geldinstitute, die Ihnen gebührenfreie Kreditkarten anbieten, wie beispielsweise Barclaycard.

Bevor Sie sich „blindlings“ für eine kostenlose Kreditkarte entscheiden, ist es ratsam, einen Kreditkartenvergleich durchzuführen. Denn selbst unter den kostenlosen Kreditkarten gibt es teilweise gravierende Unterschiede.

  • Kostenlose Kreditkarte bedeutet keine Jahresgebühr
  • Bei Direktbanken sind gebührenfreie Kreditkarten meist nur in Verbindung mit einem Girokonto erhältlich
  • Es gibt auch unabhängige Anbieter, wie Barclaycard, die Ihnen eine kostenlose Kreditkarte ermöglichen
  • Einige Angebote (Barclaycard Visa, DKB Visa) verzichten auch für Bargeldverfügungen und Zahlungen in Fremdwährung auf Gebühren
» Mehr zu kostenlosen Karten

Wie eingangs erwähnt, gibt es Unterschiede zwischen einer girocard und einer Kreditkarte. Die herkömmliche “EC-Karte” ist insbesondere zum bargeldlosen Bezahlen gedacht. Auch die Kreditkarte erfüllt natürlich diese grundlegende Funktion. Doch abhängig von der Kreditkartenart, erhalten Verbraucher auch weitere Vorteile. Grundsätzlich gibt es diese Kreditkartenarten:

  • Prepaid Card
  • Debit Card
  • Charge Card
  • Credit Card

Bei der Credit Card handelt es sich um die ursprüngliche Idee der Kreditkarte. Der Inhaber erhält einen Kreditrahmen. Innerhalb dieses Rahmens kann er die Karte nach Belieben einsetzen. Die Umsätze werden dabei jedoch nicht unmittelbar vom Konto abgebucht, sondern gesammelt. Meist erhält der Kunde dann am Ende des Monats eine Abrechnung und kann sich nun entscheiden, ob er den angesammelten Betrag in einer Summe oder lieber in monatlichen Raten begleichen möchte. Die Charge Card ermöglicht dieselben Funktionen, nur dass der Verbraucher die Umsätze auf einen Schlag bezahlen muss.

Zusätzlich gibt es eine Unterteilung zwischen:

  • Standard Kreditkarten
  • Silberne Kreditkarten
  • Goldene Kreditkarten
  • Premium oder Platin Kreditkarten

Der Unterschied besteht bei diesen Karten vor allem in den Leistungen, die diese Karten bieten. So erhalten Inhaber einer goldenen Kreditkarte zum Beispiel weitere Versicherungsleistungen, wie eine Mietwagenversicherung oder Reiseversicherungen.

» Mehr zur Kreditkartenarten

Bei der Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion erhält der Verbraucher, wie soeben erwähnt, die Möglichkeit, die Kartenabrechnung in Raten zu zahlen. Im Gegenzug fallen natürlich Sollzinsen an. Diese liegen meist höher als Dispozinsen. Das bedeutet, dass der Verbraucher die Teilzahlungsfunktion nur dann in Anspruch nehmen sollte, wenn die Bank einen vergleichsweise günstigen Sollzins bietet. Oder wenn es wirklich nur für die kurzfristige Überbrückung eines Liquiditätsengpasses geht.

Wie der Begriff schon deutlich macht, handelt es sich bei einer Prepaid Kreditkarte um eine Kreditkarte, die ausschließlich auf Guthabenbasis funktioniert. Das heißt, dass der Verbraucher zunächst Geld auf das Kartenkonto überweisen muss, damit er die Kreditkarte nutzen kann. Prepaid Kreditkarten haben den Vorteil, dass sie den Nutzer vor Überschuldung schützen. Denn sobald das Guthaben aufgebraucht ist, kann er keine weiteren Einkäufe tätigen. Diese Karten eignen sich daher insbesondere für Personen mit einer geringeren Bonität, denn die Bank hat hier kein Ausfallrisiko.

  • Prepaid Kreditkarten sind Kreditkarten auf Guthabenbasis
  • Es erfolgt keine Bonitätsprüfung
  • Jede Person kann eine solche Karte beantragen, auch Jugendliche
  • Im Gegenzug fallen meist Jahresgebühren und weitere Kosten an
» Mehr zur Prepaid Karten

Bisher wurde sicher deutlich, dass es nicht “die eine” Kreditkarte gibt. Abgesehen von verschiedenen Kartenmodellen, existieren auch eine ganze Reihe von Gebührenmodellen. Kreditkarten sind wesentlich umfassender als die herkömmliche girocard. Kreditkarten können deutlich mehr an den individuellen Lebensstil angepasst werden. Da den Überblick zu behalten ist jedoch nicht einfach.

Ein Kreditkartenvergleich schafft für den Verbraucher Transparenz. Er erhält zudem einen Überblick über die verschiedenen Angebote und kann die besten Anbieter einfach und bequem miteinander vergleichen. Außerdem hat der die Möglichkeit, im Kreditkarten Vergleich die persönlichen Präferenzen einzugeben, wie beispielsweise nur kostenlose Kreditkarten oder eine mit Versicherungsleistungen usw. Da ein Vergleich von Experten erstellt wird, können sich Leser in der Regel darauf verlassen, dass Nichts übersehen wird. Das heißt, die Experten schauen sich nicht nur das Werbeprospekt einer Kreditkarte an, sondern auch das Kleingedruckte in den AGBs.

» Mehr zum Kreditkartenvergleich

Wer eine Kreditkarte beantragen möchte, hat dazu zwei Möglichkeiten: Er geht zur Hausbank und fragt dort nach einer Kreditkarte. Die zweite Variante ist, dass sich der Verbraucher online informiert und bei einem anderem Anbieter eine Kreditkarte bestellt. Die Beantragung an sich ist relativ einfach. Dazu füllt der Antragsteller das entsprechende Formular aus und gibt seine persönlichen sowie finanziellen Daten an. Im Anschluss erfolgt die gesetzlich vorgeschrieben Legitimierung und persönliche Identifizierung. Beim Kreditkarte beantragen in einer Filialbank übernimmt das der dortige Mitarbeiter. Bei der Online-Beantragung kann der Verbraucher meist zwischen Post- und Video-Ident Verfahren wählen. Nach einigen Tagen erhält der Kunde dann die Kreditkarte per Post. Einkommensnachweise usw. sind nicht notwendig.

» Mehr zum Kreditkartenantrag

Kreditkarten genießen im Allgemeinen eine sehr hohe Sicherheit. Die Sicherheit bezieht sich insbesondere auf den Fall, wenn der Inhaber die Kreditkarte verliert. Denn wenn der Kunde die Karte verliert oder sie ihm gestohlen wird, dann haftet er in der Regel mit 0 Euro bis 50 Euro. Voraussetzung ist natürlich, dass er den Verlust meldet und nicht grob fahrlässig handelt. Aspekte, die bei der Sicherheit eines Girokontos eine Rolle spielen, wie Einlagensicherung usw., sind bei Kreditkarten zu vernachlässigen. Grund ist, dass der Kunde ja normalerweise kein Guthaben auf der Kreditkarte hat, sondern “in Kredit geht”. Wichtig wären diese Punkte nur dann, wenn es sich um eine Prepaid Kreditkarte handelt oder der Verbraucher Guthaben auf die Karte transferiert. In diesem Fall greift die EU-Einlagensicherung.

  • Sicherheit vor allem beim Verlust der Kreditkarte gegeben
  • Bei Interneteinkäufen muss der Inhaber zusätzlich meist ein Passwort eingeben
  • Einlagensicherung nur dann wichtig, wenn Guthaben auf der Karte vorhanden ist
» Mehr zur Sicherheit

Auf welche Gebühren und Konditionen sollten Verbraucher bei einer Kreditkarte achten? Es gibt sowohl Kreditkarten mit und ohne Jahresgebühr. Beide haben grundsätzlich ihre Berechtigung. Allerdings sollten Kreditkarten mit Jahresgebühren dem Verbraucher auch einen entsprechenden Mehrwert bieten. Goldene Kreditkarten enthalten in der Regel diverse Versicherungsleistungen oder Rabatte bei Partnern. In diesem Fall kann sich eine Jahresgebühr rechnen. Kreditkarten, die jedoch nur die grundlegenden Zahlungsfunktionen bieten, sollten ohne eine Jahresgebühr auskommen.

Weitere Gebühren, die Verbraucher beachten sollten, sind zum Beispiel die für Bargeldabhebungen am Geldautomaten. Hier gibt es Anbieter, die ihren Kunden einen kostenfreien Bargeldzugang ermöglichen, andere wiederum setzen immer Gebühren an. Da Kreditkarten im Ausland eine weitaus höhere Akzeptanz genießen wie hierzulande, sollten Verbraucher auch darauf achten, welche Zusatzkosten aufkommen, wenn sie in Fremdwährung bezahlen. Wichtig ist dieser Aspekt natürlich nur dann, wenn der Karteninhaber auch regelmäßig außerhalb der Euro-Zone unterwegs ist. Denn bargeldlose Transaktionen in Euro sind immer gebührenfrei.

Diese Gebühren sind bei einem Vergleich wichtig:

  • Jahresgebühr (manchmal fallen diese auch erst ab dem zweiten Jahr an)
  • Gebühren für Abhebungen am Geldautomaten
  • Kosten bei Zahlungen in Fremdwährung
  • Höhe der Sollzinsen bei Nutzung der Ratenzahlung
» Mehr zu Kreditkartengebühren

Wie schon häufiger erwähnt, werden Kreditkarten insbesondere im Ausland deutlich häufiger akzeptiert als die “EC-Karte”. Daher eignet sich eine Kreditkarte für Auslandsreisen grundsätzlich immer. Achten sollten Verbraucher dabei auf drei Dinge. Zunächst einmal, um welchen Anbieter es sich handelt. Hier geht es nicht um die Bank, die die Kreditkarte herausgibt, sondern der Zahlungsdienstleister. Weltweit gibt es faktisch nur drei bedeutende Kreditkartenanbieter: Visa, Mastercard und American Express. Visa und Mastercard haben die größte Akzeptanz weltweit. Daher empfehlen wir als erste Kreditkarte immer eine Karte einer der beiden genannten Anbieter.

Als nächstes sollten Verbraucher darauf achten, ob sie innerhalb oder außerhalb

der Euro-Zone verreisen. Bei Zahlungen in Fremdwährung berechnen viele Banken nämlich eine weitere Gebühr, das sogenannte Auslandseinsatzentgelt oder auch Fremdwährungsentgelt genannt. Das liegt häufig zwischen 1,50 und 1,75 Prozent. Es gibt jedoch auch Banken, die diese Gebühr nicht in Rechnung stellen.

Der dritte Aspekt ist, wie häufig man am Geldautomaten Bargeld beziehen möchte. Auch hier sollten die Kosten in den Vergleich mit einbezogen werden. Zusätzlich könnten auch Reiseversicherungen in Betracht gezogen werden, die bereits in der Kreditkarte inkludiert sind.

» Mehr zur Kreditkarte im Ausland

Weiter oben im Artikel haben wir bereits vom Kreditkartenvergleich gesprochen. Ein Vergleich beinhaltet auch häufig Testberichte der einzelnen Anbieter. Sogenannte Kreditkartentests werden dabei vor allem von Verbraucherportalen wie “Stiftung Warentest” durchgeführt. Aber auch die klassischen Finanz-Medien, wie zum Beispiel “Focus Money” führen regelmäßige Kreditkarten Tests durch.

Worauf achtet man in einem Kreditkartentest? Natürlich geht es den Testern um die Gebühren. Das ist selbstverständlich ein sehr weitläufiges Feld. Häufig werden die Kosten dabei nicht pro forma einfach genommen und zusammengerechnet, sondern auch nach Wichtigkeit gewertet. So ist die Jahresgebühr wesentlich wichtiger zu beurteilen als die Gebühr für den postalischen Versand der Kontoauszüge. In die Tests fließen zudem auch Merkmale wie Serviceleistungen und Kompetenz der Servicemitarbeiter mit ein.

» Mehr zu Kreditkartentests

Häufig werden Kreditkarten in Verbindung mit einem Girokonto herausgegeben. Zum Beispiel eröffnet der Verbraucher ein neues Girokonto bei einer Online-Bank und erhält dort automatisch eine Mastercard oder Visa Kreditkarte mit dazu. Wer jedoch bereits ein Konto besitzt und auf der Suche nach einer neuen oder zusätzlichen Kreditkarte ist, möchte nicht unbedingt ein neues Girokonto eröffnen. Daher gibt es auch Kreditkarten ohne Girokonto. Hier gibt es ebenfalls Anbieter, die kostenfreie und kostenpflichtige Karten im Angebot haben. Häufig erhalten Verbraucher bei diesen Anbietern deutlich individuellere Lösungen, als die Kreditkarten, die es direkt in Verbindung mit einem Girokonto gibt.

  • Es gibt auch Kreditkarten ohne Girokonto
  • In der Regel eine größere Auswahl, insbesondere was die Individualität betrifft
  • Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion fast immer ohne Girokonto
  • Girokonto wird jedoch für die Abbuchung der Kreditkartenabrechnung benötigt
» Mehr zu Kreditkarten ohne Girokonto

Fast alle Banken in Deutschland arbeiten mit der Schufa zusammen. Die Schufa ist ein Unternehmen, welches Daten zur Einschätzung der Bonität von Firmen und Verbrauchern gegen eine Gebühr bereitstellt. Die Schufa speichert dabei sowohl positive als auch negative Merkmale. Positive Merkmale sind beispielsweise pünktlich zurückgezahlte Kredite. Ein negatives Merkmal wäre, wenn ein Verbraucher über einen gewissen Zeitraum seine Kreditraten nicht mehr pünktlich begleicht. Wenn in der Schufa einige negative Merkmale über einen Verbraucher gespeichert sind, hat dieser es schwer, eine Kreditkarte zu beantragen, vor allem Kreditkarten mit Ratenzahlung. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es auch Kreditkarten ohne Schufa.

Bei einer Kreditkarte ohne Schufa fragt die Bank beim Kartenantrag die Bonität nicht über die Schufa ab und die Karte wird auch nicht dort eingetragen. In der Regel gibt es nur zwei Möglichkeiten um zu einer Kreditkarte ohne Schufa zu gelangen. Entweder der Verbraucher beantragt eine Karte bei einer ausländischen Bank, die nicht mit der Schufa zusammenarbeitet. Oder er greift auf eine Prepaid Kreditkarte zurück. Da dort für die Bank kein Ausfallrisiko besteht, werden Prepaid Karten in den meisten Fällen ohne Schufa vergeben. Eine solche Karte ist auch eine Lösung, wenn eine klassische Kreditkarte abgelehnt wurde.

» Mehr zu Kreditkarten ohne Schufa

Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil von Kreditkarten. Diese bieten ihren Nutzern häufig Vorteile wie Bonus, Cashback oder Prämien. Eine Kreditkarte mit Bonus könnte zum Beispiel so aussehen, dass der Nutzer für jeden Euro Umsatz einen Bonuspunkt erhält. Den Bonuspunkt kann er anschließend in Prämien eintauschen oder für Einkäufe verwenden. Solche Kreditkarten werden beispielsweise von großen Unternehmen wie Amazon oder in Verbindung mit Payback angeboten. Es gibt auch Kreditkarten, bei denen der Karteninhaber Flugmeilen anstatt Bonuspunkte bekommt. Und wieder andere Kreditkarten bieten Cashback-Programme. Die Auswahl an Boni-, Prämien- und Cashback-Programmen ist schier unendlich.

  • Kreditkarten ohne Girokonto häufig mit Bonusprogramm
  • Bonuspunkte können in Prämien eingelöst oder mit dem Einkauf verrechnet werden
  • Auch Kreditkarten mit Flugmeilen sind bei bestimmten Kundengruppen sehr beliebt
» Mehr zu Prämien & Boni

Fazit zur Kreditkarte

Wählen Sie ihre Kreditkarte sorgfältig aus. Bei der Auswahl der Kreditkarte müssen Sie zwischen hunderten von Angeboten entscheiden. Neben den Gebühren spielen auch viele andere Aspekte eine entscheidende Rolle. Sie sollten sich zuerst vor Augen führen, welchem Zweck die Kreditkarte dienen soll. So gehen Sie vor:

  1. Möchte ich ein neues (kostenloses) Girokonto erhalten oder eine Kreditkarte ohne Girokonto?
  2. Bin ich auf Ratenzahlungen angewiesen oder kommen Debit- und Charge-Karten in Frage?
  3. Welcher Sollzinssatz wird für Ratenzahlungen verlangt? (häufig sehr hoch)
  4. Möchte ich außerhalb der EURO-Zone Bargeld abheben und bezahlen? (Fremdwährungsgebühr)
  5. Möchte ich innerhalb von Deutschland kostenloses Bargeld abheben?
  6. Sind Versicherungsleistungen für mich wichtig?

Viele sehr gute Kreditkarten sind heutzutage beitragsfrei, es fällt also keine Jahresgebühr an. Darüberhinaus unterscheiden sich die Angebote jedoch sehr stark. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Verwendung an Geldautomaten gelegt werden. Manche Karten erlaubt weltweit kostenfreie Verfügungen während andere nur außerhalb Deutschlands gebührenfrei eingesetzt werden können. Andere Karten wiederum verlangen stets eine Gebühr am Geldautomaten, verfügen jedoch über andere praktische Leistungen.

Aktuelle Empfehlungen der FTD:

  • Barclaycard Visa (Testsieger in der Kategorie Kreditkarte ohne Girokonto)
  • DKB Visa-Card (Testsieger in der Kategorie Kreditkarte mit Girokonto)
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