Es gibt kaum eine heiße wirtschaftspolitische Debatte oder kluge ökonomische Analyse, in der ihr Name nicht fällt: Joseph Stiglitz, Kenneth Rogoff und Jagdish Bhagwati bilden mit einem guten Dutzend weiterer Top-Ökonomen einen einzigartigen Think Tank. So konträr ihre Ansichten auch sein mögen: Sie schreiben für eine exklusive Serie, die die FTD in Zusammenarbeit mit der internationalen Public-Benefit-Organisation 'Project Syndicate' veröffentlicht.
Hinter der Finanzsteuer stecken politische, nicht wirtschaftliche Beweggründe. Anders ist die Begeisterung von Merkel und Sarkozy nicht zu erklären. Die Abgabe hilft weder bei der Euro-Rettung, noch beim Eindampfen des aufgeblähten Finanzsektors - im Gegenteil.
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Auf die Nationalstaaten wurden schon oft Abgesänge angestimmt: Unwichtiger würden sie, ihre Rolle verlieren - wegen der Globalisierung. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
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Zur Lage der US-Wirtschaft gibt es eine Jubelmeldung nach der anderen. Dabei steht das Land vor erheblichen Problemen. Um sie zu lösen, müsste erst investiert und später gespart werden.
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Viele kritisieren, dass höhere Steuern und geringere Staatsausgaben die Krise verschärfen. Sie liegen falsch - langfristig zahlt sich die Sparsamkeit der Staaten aus.
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Fettleibigkeit wird im 21. Jahrhundert immer mehr zur Seuche und kostet die Gesellschaft viel Geld. Die Märkte geben den Anbietern wenig Anreize, gesündere Lebensmittel herzustellen. Es ist an der Zeit, auch hier umzusteuern.
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Das Netzwerk ist nicht nur Plattform zum Meinungsaustausch, es trainiert unterdrückten Völkern einen freien Willen an. In Russland geht eine junge Generation gegen Putin auf die Straße - weil sie im Internet gelernt hat, eine Haltung einzunehmen.
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Die Wirtschaftskraft aus Fernost kann die Euro-Zone aus der Krise retten. Aber nur, wenn die Europäer selbst mehr tun - und sich bei Finanzreformen ein Beispiel an Asien nehmen.
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Überall in Europa hemmen Sparprogramme das Wachstum. Dabei sind Schulden nicht unbedingt eine schlechte Sache. Doch die Angst davor ist in der menschlichen Natur tief verwurzelt.
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Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen bedrohen das weltweite Wachstum. Wenn die Deutschen ihre Exportüberschüsse abbauen, würde das Europa in der Krise sofort weiterhelfen.
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Im vergangenen Jahr sind zahlreiche Hoffnungen enttäuscht worden. Wenn sich die Politik weiterhin von überholten Ideologien und Lobbyisten leiten lässt, verschärft sich die Lage noch.
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Europas Politiker haben versagt: Sie haben die Griechenland-Krise zu einer Euro-Krise heranwachsen lassen. Doch die Situation kann überwunden werden. Wenn alle mithelfen - und die EZB weiter Geld druckt.
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Falls der Euro zerbricht, liegt das nicht an den schlechten Wirtschaftsdaten der Krisenländer. Problem ist ein Investorenstreik, der einige Länder vom Kapital abschneidet.
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Die Euro-Staaten brauchen gegen die Krise nicht nur Sparprogramme, sondern auch eine Wachstumsstrategie: durch Anleiheumtausch und konjunkturabhängige Optionsscheine.
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In diesem Jahr ist der finanzielle Druck auf alle Staaten drastisch gewachsen - dennoch tasten die Politiker die Verantwortlichen für die Krise weiterhin nicht an.
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Ein großer Zustrom an Rettungsgeld aus China, vom IWF oder sonst woher schadet mehr, als er dem Kontinent nutzt. Es würde den Wechselkurs des Euro nach oben drücken und die Erholung in den Krisenländern erschweren.
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Der Anteil, den die privaten Gläubiger an dem Rettungspaket für Griechenlands schultern müssen, ist höher ausgefallen als zuvor erwartet. Wer seine Forderungen nicht freiwillig um 53,3 Prozent abschreiben will, soll dazu gezwungen werden. mehr
EZB-Direktor Jörg Asmussen ist beim Gezerre um die Griechen-Hilfen meist mittendrin. Im FTD-Gespräch redet er über die nötige Höhe von Brandmauern, Mitspracherecht von Schwellenländern und das Risiko zu hoher Devisenreserven. mehr
Von zehntausenden Privatanlegern fehlen Unterlagen, die laut dem Geldwäschegesetz bei der Finanzagentur vorgelegt werden müssen. Die Bundesbehörde macht deshalb Ernst mit ihrer Drohung. mehr
Die Zeit der Gewinnausschüttungen vieler Aktiengesellschaften hat begonnen. Was Aktionäre tun können, damit so wenig wie möglich in die Staatskasse fließt, lesen Sie hier. mehr
Die Krise in Griechenland wirkt sich auf private Anleihenbesitzer aus. Mögliche Tauschangebote werden erwartet. Mutige Anleger hoffen nach wie vor auf eine vollständige Auszahlung. mehr
US-Großbanken nehmen vermehrt Abstand von den skandalumwobenen Zwangsvollstreckungen und lassen überschuldete Hausbesitzer ihre Immobilien lieber selbst verkaufen. Profitieren können davon sowohl die Kreditnehmer als auch die Gläubigerinstitute. mehr
Eineinhalb Jahre nach dem Börsengang braucht JK Wohnbau schon wieder neues Geld. Bis Jahresmitte müssen zum Fortbestand 100 Mio. Euro in die Kasse kommen. mehr
Was bekommen Sie - nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben - auf die Hand? Prüfen Sie mit dem kostenlosen Gehaltsrechner für 2011 und 2012, ob eine Gehaltserhöhung, ein Krankenkassen- oder Jobwechsel den gewünschten Gehaltssprung bringt. mehr
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