Es gibt kaum eine heiße wirtschaftspolitische Debatte oder kluge ökonomische Analyse, in der ihr Name nicht fällt: Joseph Stiglitz, Kenneth Rogoff und Jagdish Bhagwati bilden mit einem guten Dutzend weiterer Top-Ökonomen einen einzigartigen Think Tank. So konträr ihre Ansichten auch sein mögen: Sie schreiben für eine exklusive Serie, die die FTD in Zusammenarbeit mit der internationalen Public-Benefit-Organisation 'Project Syndicate' veröffentlicht.
Übermäßige Sparsamkeit und Deflation könnten nötige Reformen in Europas Schuldenstaaten unmöglich machen. Eine Lösung findet sich bei der Betrachtung der Unterschiede der Lohnstückkosten in nord- und südeuropäischen Ländern.
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Nicht in Südeuropa müsste viel mehr Geld in Infrastruktur gesteckt werden, sondern in Deutschland. Davon würden indirekt auch Spanier und Portugiesen profitieren.
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Einst galt die Lehre vom schlanken Staat als Wundermittel für wirtschaftliche Stabilität und Wohlstand. Heute zeigt sich, dass die zugrunde liegenden Annahmen eindeutig falsch sind.
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Die Basel-Regeln sind keine Hilfe dabei, finanziell schwache Banken von den gesunden Instituten zu unterscheiden. Große Banken werden auch in Zukunft zu wenig Kapital halten und zu große Risiken eingehen. Um die Mängel der Basel-Regelungen zu beheben, braucht es einen Drei-Punkte-Plan.
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Die globale Wirtschaft steckt in einer Nachhaltigkeitskrise. Die Staaten kümmern sich nur um das eigene Wohl, statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Das muss sich ändern.
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Die Verstaatlichung des Ölkonzerns YPF wird die Energieprobleme von Argentinien nicht lösen. Gewaltige Investitionen sind nötig - und ein besserer Energiemix.
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Die USA wollen mit ihrem JOBS-Gesetz die Kleinunternehmer fördern: Startups sollen über Marktplätze Investoren suchen. Die Initiative zeigt, wie sehr die Amerikaner an das Gute im Menschen glauben. Viele Investoren werden ihr Geld nie wieder sehen.
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Die wirtschaftliche Erholung nach der Krise verläuft schleppender als zunächst angenommen. Der Weltwirtschaft droht ein jahreslanges Tief. Der einzige Ausweg: ein umfangreicher Schuldenerlass. Er würde Kreditgebern und Schuldnern nützen.
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Der islamische Finanzsektor hat sich zu einer billionenschweren Branche entwickelt. Zinsen sind in dem System zwar verboten, nicht aber Profit. Der Sektor könnte deshalb bald zu einem ernsthaften Konkurrenten des aktuellen Finanzsystems werden.
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Wer glaubt, multinationale Konzerne verlagerten ausschließlich Arbeitsplätze und Produktion ins Ausland, denkt zu einfach: Tatsächlich leisten sie einen erheblichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der USA.
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Die europäischen Staatschefs drehen die Tatsachen, wie es ihnen gerade passt: Gerne präsentieren sie den Währungsraum als höchst erfolgreiche Gemeinschaft - nur dann nicht, wenn der Rest der Welt ihn retten soll.
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Sowohl die lockere Geldpolitik der EZB als auch die der Fed ist umstritten. Doch der Weg der Europäer birgt viel größere Risiken als die "quantitative Lockerung" der Amerikaner.
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Große Einkaufscenter wie Wal-Mart leiden unter Gewinneinbrüchen. Schuld daran ist nicht die Wirtschaftskrise, sondern das Geschäftsmodell. Statt Massenprodukten ist ein maßgeschneidertes Angebot gefragt.
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Der Lobbyismus der Geldhäuser hat die Währungsunion noch tiefer in die Krise geführt. Die Politik muss endlich aufhören, auf die Banker zu hören.
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Apple kontrolliert, welche Apps wir nutzen. Google bestimmt, was wir lesen. Für viele ist Surfen nur noch Facebook. Skeptiker prophezeien das Ende des offenen Netzes.
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Die kleinen Zinsen stellen Sparer auf der Suche nach Sicherheit und Rendite vor eine kaum lösbare Aufgabe. Hier ein Blick, worauf Anleger bei Tages- und Festgeldangeboten achten sollten. mehr
Die Jagd auf Börsenbetrüger Florian Homm wird immer skurriler. Ein Privatermittler lockt inzwischen mit 1,5 Mio. Euro Belohnung. Und auch die US-Drogenpolizei sucht den untergetauchten Hedge-Fonds-Manager. Eine heiße Spur führt in eine Botschaft in Paris. mehr
Sieben Monate zelteten Kapitalismuskritiker vor der EZB. Jetzt hat die Polizei das Blockupy-Lager in Frankfurt geräumt - gegen den Widerstand einiger hundert Aktivisten. Die Proteste gehen weiter. mehr
Die Finanzmetropole Frankfurt bereitet sich auf starke Proteste der kapitalismuskritischen Blockupy-Bewegung vor. Der öffentliche Nahverkehr wird eingeschränkt, Schulen schließen früher. Am Freitag bleiben auch viele Büros leer und Banker zuhause. Die Polizei rechnet mit schweren Krawallen. mehr
Wer seit Jahresbeginn auf Aktien setzt, kann sich bislang über einen satten Gewinn freuen. Mischen Sie mit bei der Rally - im Quiz von FTD.de. Testen Sie ihr DAX-Wissen.
Die Europäische Zentralbank stellt Medienberichten zufolge die Refinanzierung von vier kriselnden griechischen Banken ein. Den betroffenen Instituten bleibt nur noch die Unterstützung der griechischen Zentralbank. Die EZB will das Gerücht nicht kommentieren. mehr
Nicht nur die USA selbst, auch die Banken des Landes glänzen nicht mehr mit bester Bonität. Sollten Moody's oder S&P den Daumen senken, würde das Milliarden kosten. Die Investmentbank Morgan Stanley hat schon mal vorsorglich ermittelt, wie viele. mehr
Die SEB hat ihre Anleger über die Fortführung des offenen Immobilienfonds Immoinvest entscheiden lassen. Ein ungewöhnlicher Ansatz - der zum Scheitern verurteilt war. Denn für die Fondsanleger war die Entscheidung mit zu hohen Risiken behaftet. mehr
Seit zwei Jahren ist der CS Euroreal eingefroren. Am 21. Mai soll die Entscheidung fallen, ob der offene Immobilienfonds für alle Zeiten dicht macht. Die zentrale Frage ist: Reicht die Liquidität aus? Andere Fonds dagegen schwimmen im Geld. mehr
Sie bieten Fahrspaß und Werterhalt: Youngtimer werden als Anlageobjekte immer beliebter. Am besten laufen derzeit Sondermodelle und Cabrios mit starker Motorisierung - und der Citroën 2CV, die Ente. mehr
In beinahe jedem Mietvertrag steht, dass die Renovierung Sache des Mieters ist. Viele dieser Klauseln hat der Bundesgerichtshof jedoch zuletzt gekippt - und damit Millionen von Mietern das Streichen erspart. FTD-Online erklärt die Rechtslage mehr
Firmen können verhindern, auf offenen Rechnungen sitzen zu bleiben. Allerdings sind die Anbieter solcher Versicherungen krisenbedingt vorsichtiger geworden. mehr
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