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27.10.2011, 11:02
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Deutsche vertrauen Sparbüchern
Wer Geld parken will, findet bei Tages- oder Festgeld gute Konditionen. Sparbücher sind aber für viele auch in der Krise die erste Wahl.
von Daniela Leistikow und Thomas Strohm
Mit Zinsen für Tages- oder Festgeld können Anleger derzeit kaum die Inflationsrate ausgleichen, die im September auf 2,6 Prozent gestiegen ist - so hoch war sie seit drei Jahren nicht mehr. Wegen der schwächelnden Konjunktur dürfte die Teuerungsrate allerdings bald wieder zurückgehen. Und einige Beobachter rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins noch 2011 senkt.
Sparer, die diese Einschätzung teilen und ihr Geld sicher anlegen wollen, könnten zu einem länger laufenden Festgeldangebot greifen. Allerdings gibt es wegen des großen Wettbewerbs ums Ersparte der Deutschen auch in Niedrigzinsphasen immer Angebote für Tagesgeld und kurz laufendes Festgeld, mit dem Anleger Zinsen weit über dem Marktdurchschnitt einstreichen können.
Die jeweils drei aktuell besten Angebote für Tages- und Festgeld
Zudem erhalten sie sich auf diese Weise die Flexibilität, ihr Geld in höherrentierliche Anlagen umzuschichten, wenn es an der Börse aufwärtsgeht - oder es mit Konjunktur und Leitzinsen doch anders kommt als derzeit prognostiziert.
Viele Anleger verschenken beim Parken des Kapitals unnötig Geld. Der Bundesbank zufolge steckten im August 728 Mrd. Euro in täglich fälligen Einlagen - mit einer durchschnittlichen Verzinsung von 0,9 Prozent. Das ist mit Tagesgeld leicht zu toppen, und immer mehr Sparer lassen sich auch nicht mit Minizinsen abspeisen. "Rendite als Anlagekriterium gewinnt erstmals seit der Finanzkrise wieder eine größere Bedeutung", sagt Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Das belege das Vermögensbarometer, eine repräsentative Studie zu Vermögensbildung und Vorsorge.
Teil 2: Einlagensicherung schützt Bankeinlagen im Euro-Raum
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FTD.de, 27.10.2011
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