Kursinformationen und Charts
|
Nokia
|
2,214 EUR |
[0.034] |
+1,56% |
|
|
|
Intel
|
20,481 EUR |
[0.039] |
+0,19% |
|
|
Nokia leidet unter seinem breiten Produktportfolio, das viele niedrigmargige Einsteigermodelle einschließt. Zwar konnten die Finnen den durchschnittlichen Verkaufspreis ihrer Geräte innerhalb eines Jahres leicht von 64 auf 69 Euro steigern. Konkurrenten wie Sony Ericsson und Motorola schlagen aus ihrer Konzentration auf Smartphones auf Android-Basis jedoch ungleich höheren Erfolg. So steigerte das japanisch-schwedische Joint-Venture den durchschnittlichen Verkaufspreis von 119 auf 146 Euro.
Nokias globaler Marktanteil im lukrativen Geschäft mit den Oberklassetelefonen fiel nach Konzernangaben innerhalb eines Quartals von 38 auf 31 Prozent. „Das sind dunkle Tage für Nokia“, sagte Analyst Geoff Blaber von CCS Insight.
Nokia stehe weiter vor "erheblichen Herausforderungen bei der Konkurrenzfähigkeit", sagte Konzernchef Stephen Elop. "Es ist höchste Zeit, dass Nokia sich schneller umstellt", räumte der erste Nicht-Finne an der Spitze des weltgrößten Handyherstellers ein.
Doch die kurzfristigen Aussichten geben wenig Anlass zur Hoffnung: Für das erste Quartal rechnet Nokia mit einer operativen Gewinnmarge für das Handygeschäft zwischen sieben und zehn Prozent. Analysten hatten 10,2 Prozent prognostiziert.
(mit Agenturen)