FTD.de » Politik » Deutschland » Münchau - Die ewigen Irrtümer der Erbsenzähler

Merken   Drucken   19.01.2010, 18:16 Schriftgröße: AAA

Kolumne: Münchau - Die ewigen Irrtümer der Erbsenzähler  

Die aktuelle Steuersenkungsdebatte in Deutschland krankt daran, dass die meisten Menschen nicht in dynamischen Systemen denken. Zudem verkennen die vermeintlichen Experten die Kraft des Wachstums. von Wolfgang Münchau 
Die ewige deutsche Steuerdebatte ist ein Paradebeispiel für zwei fundamentale Irrtümer, wie sie in der volkswirtschaftlichen Diskussion in Deutschland immer wieder auftreten. Der erste liegt in einer schon reflexartigen Unterschlagung der ökonomischen Dynamik. Mir graut es vor den viel zitierten Haushaltsexperten, die so reden, als ob sie einem das Taschengeld kürzen wollen, wenn sie die von der Koalition vereinbarte Steuersenkung ablehnen.

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  • Aus der FTD vom 20.01.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 24.01.2010 11:36:22 Uhr   Beate: Ideologie läßt sich kaufen

    "Wenn private Banken Geld nach dem Gewinnmaximierungsprinzip schöpfen und verteilen, wird es oft für unproduktive und gar destruktive Zwecke eingesetzt."

    "Mit der Lizenz, Geld zu drucken, kann man alles kaufen, nicht nur Sachwerte. Die Wall Street ist Hauptsponsor des US-Wahlkampfes. In anderen Ländern ist das nur nicht so offensichtlich."

    Gerd Werner, im Interview mit der FTD.

    Die Banken haben 100te Studien finanziert, die zeigen sollen ,dass ein Personalabbau im öffentlichen Dienst, zu Effizienzgewinnen führt.
    Sie waren nur an den Gewinnen aus den Privatisierungserlösen interessiert.
    Effizienzgewinne im Telekommunionsbereich lassen sich eindeutig dem technischen Fortschritt zuordnen.

    Besonders gepriesen wird eine stärkere Lohnspreizung.
    Die Löhne sind anscheinend, wenn ich die Studien über die Jahre hintereinander lese, nie genug gespreizt.
    Das ist Ideologie pur aus den Propagandaabteilungen der Banken.

    Es bedürfte schon eines Adenauers oder Willy Brandts um hier den Banken Grenzen zu setzen.

    Schade Lafontaine hatte das Format Willy Brandts.

    Für das Allgemeinwohl und den sozialen Frieden in unserem Land.

  • 22.01.2010 09:42:41 Uhr   Ökonom: @ Jens Schmidt
  • 22.01.2010 09:36:58 Uhr   Ökonom: @ Strichnid
  • 22.01.2010 04:11:07 Uhr   fokus: @jens Schmidt
  • 21.01.2010 17:03:26 Uhr   Jens Schmidt: @Ökonom
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  • Pläne zur Einlagensicherung: Für die Kanzlerin ein Angebot zur Güte

    Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr

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