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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.de...nachdem Frau Merkel der CDU einen ausgeprägt neosozialistischen Kurs verordnet hat (vgl. hierzu den hervorragenden Kommentar von Vera Lengsfeld vor kurzem in dieser Zeitung), herrscht vermutlich große Nachfrage nach einer Partei, die "rechtsliberale" - nicht "rechtspopulistische" - Positionen - d.h. konservative Ethik und Wirtschaftsliberalismus - vertritt. Der kurzlebige Auftrieb, den die FDP zur letzten Bundestagswahl erfahren hat, ist m.E. ein Ausdruck dieser Nachfrage, die die FDP jedoch bisher leider nicht befriedigen konnte. Ich glaube nicht, daß eine ernsthafte Nachfrage nach rechtsradikalen Positionen vorhanden ist - an der NRW-Wahl war deutlich zu sehen, daß die enttäuschten (Nicht-)Wähler eher zur Hause bleiben, anstatt radikale oder extremistische Parteien zu wählen. Aber eine rechtsliberal-bürgerliche Partei könnte dieses Stimmenpotential sicherlich nutzen. Dadurch würde die Mehrheitsfindung zwar schwieriger, aber es könnte vielen Bürgern den Glauben an die Demokratie wiedergeben.