Finanzen

USA Inflation heute – Verbraucherpreise April 2024 und Fed-Prognose

Mittwoch, 15. Mai: Teuerung in den Vereinigten Staaten sinkt auf 3,4 Prozent / Neue Daten für Powell und Co.

US-Flagge in einem Appartement - Inflation USA heute – Verbraucherpreise April 2024 und Fed-Prognose (Foto: Freepik, coolboy)

Die Teuerung bei den Mieten soll sich abschwächen (Foto: Freepik, coolboy)

Washington – Und sie bewegt sich doch! Zumindest ein bisschen. Aber reicht das, um die Fed-Falken zu erweichen? Die Inflation in den USA ist im April leicht zurückgegangen – um 0,1 auf 3,4 Prozent im Jahresvergleich. Das hat heute das US-Bureau of Labor Statistics mitgeteilt. Ökonomen hatten nur einen Rückgang in dieser Höhe prognostiziert.

Preistreiber nach wie vor: die Dienstleistungen. Eine große Rolle spielen dabei die Mieten. Eine große Rolle spielen dabei die Mieten. Dort liegt die Jahresrate weiter bei hohen 5,5 Prozent. Die Benzinpreise legten im Monatsvergleich um 2,8 Prozent zu. Die Kernrate ohne Lebensmittel und Energie ging um 0,2 auf 3,6 Prozent zurück.

USA fallen hinter Europa zurück – auch Erwartungen stimulieren Preise

Kein Zweifel, die USA und Europa beschreiten in Sachen Preisanstieg mittlerweile unterschiedliche Pfade. Während der Euroraum mit 2,4 und Deutschland mit 2,2 Prozent die von den Notenbanken angestrebte Zielmarke von 2 Prozent in Sicht haben, bewegt sich die US-Inflation auf höherem Niveau.

Seit Juni 2023 prallt die US-Teuerung an der 3-Prozent-Grenze ab. Der Analyst Gang Hu (WinShore Capital Partners) sieht eine selbst erfüllende Prophezeiung am Werk: Die Erwartung hoher Inflation in den Medien und bei Verbrauchern führe zu hohen Lohnabschlüssen, was wieder die Preise treibe.

Leitzins-Niveau seit Monaten stabil – aber US-Konjunktur lahmt

Die Zinsphantasien der Märkte aus 2023 waren angesichts der robusten US-Wirtschaft dieses Jahr implodiert. Wie erwartet hielten die US-Notenbanker auch nach ihrer letzten Sitzung am 1. Mai den Leitzins stabil bei 525 bis 550 Basispunkten – auf diesem 23-Jahres-Hoch steht er seit Juli 2023.

Doch nun tut sich was: Am US-Arbeitsmarkt bremste der Stellenzuwachs stärker als erwartet, das US-Bruttoinlandsprodukt blieb im 1. Quartal mit 1,6 Prozent hinter den Prognosen und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe schossen vergangene Woche hoch. Immer mehr Zeichen stehen auf Abkühlung.

Rede von Notenbank-Chef Powell – Zins-Prognose des FedWatch Tools

Oder doch nicht? „Die Zuversicht, dass die Inflation wieder sinkt, ist geringer als zuvor. Meine Zuversicht ist nicht mehr so ​​hoch wie zuvor“, sagte Fed-Chef Jerome Powell gestern bei einer Veranstaltung und stellte eine längere restriktive Politik in Aussicht. Kurz zuvor waren die US-Erzeugerpreise stärker als erwartet gestiegen.

Die Mai-Inflationszahlen sollen übrigens am Tag des nächsten Zinsentscheids rauskommen. Das FedWatch Tool der CME taxiert die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Fed am 12. Juni auf nur 8,5 Prozent, für die Sitzung am 31. Juli auf 32,5 Prozent (Stand: 15. Mai, 14.45 Uhr, MESZ).

Wirtschafts- und Finanztermine der Woche

Einen Ausblick auf die wirtschaftlichen Entwicklungen der Woche gibt Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Netfonds AG, im wöchentlichen ftd.de-Video „Der Hellmeyer der Woche“. Welche Termine stehen an? Was ist zu beachten? Klar und prägnant im Video-Briefing – einfach den ftd.de-Newsletter Weekly News abonnieren.

Aktualisiert nach Bekanntgabe der Inflationsdaten am 15. Mai 2024 um 14.45 Uhr (MESZ).

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