Warum spricht sich die FTD so vehemnt für die Umweltzonen ein? Ich lese vermehrt Artikel hierüber. Alle Artikel äußern Unverständnis über die Industrie, die Autos kaufen muss, nicht die die Autos produzieren darf.
Bisher dachte ich die FTD wäre eine Zeitschrift, die sich mit Wirtschaft und Geld auskennt und nur bei vorhandenem, fundiertem Wissen ihre Meinung abgibt. Dieses sehe ich nun nicht mehr so!
Eine Umrüstung eines (Handwerker-)LKW, in diesem Falles des eines Varios von Mercesdes kostet ca. 9.000 EUR. LKWs dieses Typs werden erst seit 2006 mit der grünen Plakette von Mercedes gebaut. Gebrauchtemit grüner Plakette sind daher auf dem Markt auf Grund der politisch erzeugten Nachfrage nicht zu erhalten. Neue kann ich mir als Handwerker mit einem kleinen Fuhrpark und niedrigen Kilometerleistungen der LKWs nicht leisten. Ein guter gebrauchter mit Baujahr vor 2006, also ohne grüne Plakette kostet ca. 22.000 EUR. Eine Förderung im niedrigen dreistelligen Bereich bringt mich da nicht wirklich weiter.... Man muss sich mal vorstellen, dass man für ca. 2,5 Nachrüstsätze einen kompletten LKW bekommt. Die Deutschen gehen mal wieder weltweit vorne weg. Erst subventionieren wir die Solarindustrie, die jetzt entweder pleite geht oder von Chinesen gekauft wird, dann verbannen wir die Atomenergie aus Deutschland und lassen unsere Nachbarn lustig weiter produzieren und kaufen ihren Strom , jetzt werden die kleinen Handwerksbetrieben für eine angeblich "umweltgerechte" Sache geopfert. Wir verfrühstücken unseren Wohlstand häppchenweise.
Ich bin FROH, dass sich z.B. die IHK für das Handwerk einsetzt und gegen die Umweltzonen Sturm läuft gegen einen weiteren Ökowahnsinn!!!! Danke IHK. Nächstesmal überlege ich mir am Zeitungskiosk welche ZEitung ich mir leisten mag, die FTD hat keine guten Karten mehr.