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Merken   Drucken   28.01.2010, 20:15 Schriftgröße: AAA

Post-Mindestlohn: Letzte Mahnung  

Kommentar Auch wenn das Urteil gegen den Post-Mindestlohn die Wettbewerber freuen dürfte: Sie sollten sich mit der Deutschen Post auf einen gemeinsamen Mindestlohn einigen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat den Mindestlohn im Postgewerbe zwar vor allem aus formalen Gründen gekippt. Dennoch sollten Deutsche Post und Gewerkschaften nicht darauf zählen, dass es einen neuen Anlauf für die Lohnuntergrenze von 9,80 Euro gibt.
Hinter dem Mindestlohn standen zweifelhafte Motive. Die Post forderte ihn weniger, um Briefzustellern ein ordentliches Auskommen zu sichern - schließlich bekommen viele ihrer Angestellten sogar deutlich mehr. Dem einstigen Monopolisten dürfte es eher darum gegangen sein, den Wettbewerb zu behindern. Herausforderer wie TNT  oder Pin Mail sollten davon abgehalten werden, über niedrigere Löhne Marktanteile zu gewinnen.

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  • Aus der FTD vom 29.01.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 29.01.2010 09:32:59 Uhr   frank : @Kombilohn - wie bitte?

    für wen schädlich?

    wer zahlt die differenz? etwas der staat? seine einnahmen sind steuern. also doch steuererhöhungen! woher, wenn nicht stehlen? wegen der abrechnung muss eine neue bürokratie her. die kostet auch geld. die angebliche genialität entpuppt sich immer mehr als grosse dummheit!

    warum brauchen wir mehrere postboten? da teilen sich mit einem male 3 und mehr postboten die anfallende post am wohnort von @kombilohn. jeder der neuen postler braucht eine eigene logistik. die stückkosten explodieren mit dem faktor 3. eine weitere resourcenverschwendung besteht darin, dass jeder neue postbote bei @kombilohn sich noch neben der arbeit um den zuschuss kümmern muss. der vorschlag, dass dieser resourcenverbrauch vom neuen anbieter zu erledigen sei, ist hirnrissig. es muss auch hier eine neue logistik her, die zusätzlich geld kostet. so und ähnlich hat sich ein fdp-ler ausgelassen um irgendwie seine abteuerliche idee zu begründen.

    wettbewerb und konkurrenz belbt das geschäft war der letzte notanker! welcher unterehmer ist freiwillig bereit konkurrenz zu dulden? konkurrenz bedeutet, dass es jetzt jemanden gibt, der ihm von seinem bisherigen volumen einen teil wegnimmt. die stückkosten explodieren, kostensenkung ist angesagt. innovationen, um das weggebrochene volumen zu ersetzen. dem postboten werden jetzt einfach skateboards verpasst, er kann jetzt schneller die strasse hoch und runter düsen! skateboards kosten aber wiederum geld, der gewinn ist um diese summe geringer. wie kann der gewinn trotzdem gesteigert werden?

    der ultimative kombilohn muss her! der staat bezahlt den gesamten lohn, der unternehmer wird vollständig vom lohn entlastet. das porto beträgt aber weiterhin 45 bzw 55 cent=100 % gewinn. was hat jetzt der kunde von dem ganzen spektakel?

  • 28.01.2010 22:50:16 Uhr   Beate: Bedeutet dies
  • 28.01.2010 22:24:53 Uhr   Hans Wurst: Mindestlohn
  • 28.01.2010 21:31:31 Uhr   Kombilohn: blödsinn
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