Sehr geehrte Frau Sosalla,
das ist ein sehr "fundierter" Artikel. Woher Sie Ihre Fachkompetenz haben, über den Kirchhof Vorschlag zu urteilen, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ihr Artikel ist an Oberflächlichkeit und Inhaltslosigkeit kaum zu übertrumpfen. Sie geben keinerlei Fachinformationen von sich, weil Sie sich wahrscheinlich nicht mit dem Vorschlag detailliert auseinandergesetzt haben und - wie das in Ihrer Branche ja üblich ist- einfach die Informationen von anderen Seiten kopiert, etwas umgeschrieben und dann veröffentlicht haben. Bravo für diese Meisterleistung. Ich erspare es mir hier daher auch, Ihnen den Kirchhof Vorschlag näher zu bringen. Nur ein kleines Beispiel, dass vielleicht auch Sie verstehen: Der arme Rollstuhlfahrer mit ca. 20.000 EUR Einkünften zahlt 25% Steuer. Der achso viel verdienende Rechtsanwalt verdient - sagen wir - 100.000 EUR und zahlt ebenfalls 25% Steuern. Relativ, den Begriff kennen Sie vielleicht, ist die Steuerschuld identisch. Aber der arme Rollstuhlfahrer zahlt 5.000 EUR Steuern, der Rechtsanwalt 25.000 EUR. Jetzt erklären Sie mir noch bitte, wo der arme Rollstuhlfahrer benachteiligt und ungerecht behandelt wird und ich werde Ihre unfundierten Äußerungen womöglicherweise etwas nachvollziehen können. Dass man Sie bei der FTD veröffentlichen lässt, kann ich nicht nachvollziehen. Ein wenig weniger Populismus täte Ihnen gut. Sicherlich kann man nicht alles unterschreiben, was der Vorschlag von Herrn Kirchhof angeht, aber im Gegensatz zu Ihnen schlägt man nicht unwissend auf Vorschläge ein, die Sie nicht einmal verstehen.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Weiss