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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deDie Bahn verdiente im ersten Halbjahr 2010 (+26%) gerade 865 Mio. EUR vor Zinsen/Steuern (EBIT), bereinigt aufs volle Jahr also max. 1.Mrd netto, noch abzgl. 500 Mio. für den Bund macht's schlussendlich einen NETTOGEWINN DER DEUTSCHEN BAHN VON gerade 0,5 Mrd.EUR pro JAHR!
Vor zwei Wochen verkündet der von Frau Merkel wiedermal handverlesene Bahnmanager eine ultimative Investitionsoffensive bis 2014 von 41,5 Mrd. EUR für:
1. Flottenerneuerung
2. Schieneninfrastruktur
3. (Baumaßnahmen)
Das Volumen der Flottenerneuerung beträgt dabei den seit 1945 einmaligen Betrag von 5.Mrd EUR :)
Vom absichtlichen Nebel des Scheins bereinigt und für den gemeinen Steuerzahler absolut subsummiert, stellt sich wahrheitsgetreu bis 2014 folgendes heraus:
bei gerade 2.Mrd Nettogewinn in vier Jahren will der Vorstand der „voll privatisierten“ Deutschen Bundesbahn Grube mal eben volle 41,5 Mrd. (2075%) Nettoinvestition ausgeben!
Davon gerade nur 5.Mrd (12%) in die seit Enschede über Jahrzehnte "kriminell" marode Beförderungsflotte!
Der Betrag für Schieneninfrastruktur wird dann den "einmaligen Investitionsbetrag seit 1945" für die o.g. Fahrzeugerneuerung von 5.Mrd sicher nicht übersteigen, er wird also bei max. 2-4.Mrd (5-10%) liegen!
Verbleiben also unter „ferner liefen“ noch etwa volle 80% der Investitionssumme für die öffentlich nur äußerst ungern thematisierten „Baumaßnahmen“, die dann also komplett zu mehr als 100% mit gut 30.Mrd EUR auf vier Jahre vom Steuerzahler zugeschossen werden müssen, während die Regierung hier den restlichen Sozialstaat verfassungswidrig komplett rasiert!
Da fragt sich der stets unfreiwillig überspendable Steuerzahler was das für „Baumaßnahmen“ im Kleingedruckten sind?!
Wie Rechnungshof und viele Magazine wie „Panorama“, „Frontal21“, „FAKT“, "Monitor",etc. mit der Presse seit Jahren offen berichten, gönnen die Parteivorstände der regierenden „Volks“parteien über Haushalt/Verkehrsausschüsse/Verkehrsminister für viele verdiente Abgeordnete deren Wahlbezirken entsprechend fette Verkehrsprojekte wie Bahnstrecken und Autobahnen, von denen die meisten volkswirtschaftlich völlig sinnfrei sind, die aber bei den irren Summen die treuen Parteisoldaten samt deren Netzwerken bei Laune halten und allen einen anteilig ordentlichen „KICKBACK“ zu Lasten der dafür jährlich kahlrasierten Steuerzahler besorgen! Ergänzende Parteifinanzierung anderer Art!
Bestes Beispiel: völlig intakter Stuttgarter Bahnhof sinnlos unter die Erde für 4.Mrd EUR verbudelt und die Strecke Stuttgart-Ulm für 2.Mrd. Nach einem Jahr sind die Kosten wie zu erwarten war um 1.Mrd gestiegen, bis zur Fertigstellung wird sich die Summe sicher wie üblich mind. verdoppeln!