Girokonto

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Girokonto2018-12-05T08:35:17+00:00
  • Das Wichtigste in Kürze

  • Ein neues Girokonto eröffnen Sie am besten online (nach Vergleich)

  • Direktbanken bieten sehr gute Konditionen im Vergleich zu klassischen Filialbanken wie Sparkassen oder Volksbanken

  • Achten Sie auf diese Gebühren: Kontoführungsgebühr, Jahresgebühr für die Kreditkarte, Gebühren am Geldautomaten und Gebühren für Transaktionen in einer Fremdwährung (Fremdwährungsgebühr)

  • Viele Angebote ermöglichen es, weltweit oder zumindest in der EURO-Zone kostenlos Bargeld abzuheben

  • Die Kontoeröffnung kann heute innerhalb von wenigen Minuten vollständig online erfolgen

  • Wer den Kontowechsel scheut, ist mit einem Zweitkonto für Reisen und Urlaub immer gut beraten

  • Eine Kontonutzung ist heutzutage gebührenfrei möglich
  • Die Kreditkarte ist fast immer beitragsfrei im Angebot enthalten
  • Mit dem Kontowechsel-Service entfällt aufwändiger Papierkram
  • Die Dispo-Zinsen von Direktbanken sind im Vergleich deutlich niedriger
  • Einlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung und private Sicherungssysteme geschützt
  • Bei vielen Direktbanken ist eine Bargeldeinzahlung nicht möglich. Ausnahmen: Norisbank (Deutsche Bank) und Comdirect (Commerzbank)
  • Beratung und Kundenservice erfolgen in der Regel nur am Telefon oder online
  • Der Zahlungsverkehr erfolgt ausschließlich online oder am Telefon
  • In der Regel gibt es keinen persönlichen Kundenberater

Die Redaktion von FTD empfiehlt folgende Girokonten für die weltweit gebührenfreie Nutzung:

Für die EURO-Zone eignen sich außerdem diese Konten:

Hier geht es zu unserem vollständigen Girokonto Vergleich.

Das richtige Girokonto finden

Das Girokonto: In Deutschland gibt es etwa 100 Millionen Konten. (Foto: Fotolia)

Zuletzt aktualisiert am 05.12.2018

Laut offiziellen Angaben gibt es in Deutschland fast 103 Millionen Girokonten. Im Schnitt hat damit jeder Bundesbürger etwas mehr wie ein Girokonto. Hinzu kommt, dass jeden Tag unzählige Verbraucher ihr Girokonto wechseln. Gleichzeitig gibt es in Deutschland rund 1.800 Kreditinstitute, von denen die meisten mehrere Girokonto Modelle anbieten. Hier den Überblick zu behalten ist nicht einfach. Ein Girokonto Vergleich bietet sich für all diejenigen an, die wissen, was sie wollen, aber noch nicht den richtigen Anbieter gefunden haben. Dieser Artikel zeigt die verschiedenen Arten von Girokonten auf und gibt Tipps für die Auswahl des richtigen Kontos.

So funktioniert das Girokonto

Ein Girokonto muss heutzutage kein Geld mehr kosten. Vor allem Online-Banken bieten in der Regel ein kostenloses Girokonto an. Das heißt, dass Sie dort keine Kontoführungsgebühren bezahlen. Das heißt jedoch nicht, dass sämtliche Leistungen gebührenfrei sind. Zum Beispiel könnte die Bank Ihnen im Gegenzug Gebühren für Dienstleistungen berechnen, die Sie bei einer Filialbank kostenfrei erhalten oder die Dispozinsen sind etwas höher. Zum Beispiel ist es bei einem kostenlosen Girokonto in der Regel erforderlich, dass Sie sämtliche Transaktionen im Online-Banking selbst durchführen. Für die meisten Verbraucher ist das sicherlich keine Herausforderung, doch es gibt auch Personen, die bevorzugt weiterhin auf Papier-Belege setzen.

Girokonten bei Filialbanken, wie Sparkassen oder Volksbanken sind dagegen meist mit einer Grundgebühr verbunden. Lediglich bei Kindern, Schülern oder Studenten erlassen Ihnen auch Filialbanken die Kontoführungsgebühren. Dafür können Sie dort meistens Bargeld ein- und auszahlen, beleghafte Überweisungen tätigen und erhalten einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort.

Ein kostenloses Girokonto gibt es meist nur in Form eines reinen Online-Kontos. Daher empfiehlt es sich für Verbraucher, die keine oder nur sehr wenige Bargeldeinzahlungen vornehmen müssen sowie selbstständig im Online-Banking agieren können. Ein Konto mit Kontoführungsgebühren sollte Ihnen dagegen auch einen entsprechenden Mehrwert bieten, zum Beispiel eine Filiale vor Ort, in der Sie auch persönlich Ihre Angelegenheiten klären können.

  • Ein kostenloses Girokonto gibt es meist nur in Form eines Online-Kontos
  • Anbieter sind meist Direktbanken wie die DKB, norisbank oder die comdirect

Wie eingangs erwähnt, gibt es rund 103 Millionen Girokonten in Deutschland. Fast 70 Prozent davon werden bei Sparkassen oder Genossenschaftsbanken geführt. Diese Kreditinstitute zeichnen sich im Vergleich zu anderen Banken durch ein dichtes Filialnetz aus. Viele Kunden nutzen dort natürlich auch das Online Banking. Doch es gibt Verbraucher, die scheuen den Schritt Richtung reines Online-Konto obwohl sie den Service einer Filiale gar nicht in Anspruch nehmen. Manche sind sich auch nicht bewusst, dass Girokonten bei einer Online Bank wesentlich preiswerter sind, meist sogar kostenlos. Nicht nur die Kontoführungsgebühr entfällt häufig, sondern auch diverse Zusatzleistungen wie Geld abheben usw. sind deutlich preiswerter. Es gibt sogar Banken, bei denen Kunden weltweit an jedem Geldautomaten gebührenfrei Geld abheben können.

Vorteile eines Online Kontos:

  • Deutlich preiswerter als ein Girokonto einer Filialbank
  • Zusatzleistungen sind teilweise ebenfalls gebührenfrei
  • “Persönlicher” Service wird über Telefon bzw. E-Mail abgewickelt

Bei einer Girokontoeröffnung direkt in einer Filialbank nimmt der dortige Mitarbeiter die Kontoeröffnung vor. In der Regel brauchen Kunden dafür einen extra Termin. Wer dagegen ein Girokonto bei einer Direktbank, sprich Online-Bank, eröffnen will, kann natürlich keine Filiale aufsuchen. Hier erfolgt die Kontoeröffnung online. Für den Verbraucher hat das den Vorteil, dass er dazu nicht an Öffnungszeiten gebunden ist. Er kann sich zu Hause über die Kontenmodelle informieren und das Girokonto über einen Online-Antrag eröffnen. Dazu füllt er das vorgegebene Formular aus und sendet die Daten ab.

Die Bank ist allerdings noch verpflichtet, die gesetzlich vorgeschrieben Legitimierung sowie persönliche Identifizierung des Kunden vorzunehmen. Bei einer Filialbank übernimmt das der dortige Mitarbeiter. Bei einem Online-Antrag haben Verbraucher meist zwei Möglichkeiten. Die erste Variante ist das Post-Ident Verfahren. Dabei legitimiert sich der Verbraucher in einer Postfiliale. Die Post übernimmt für die Bank sozusagen die Legitimierung. Die zweite Variante, das Online- oder Video-Ident Verfahren, ist wesentlich bequemer. Hier kann der Verbraucher direkt im Anschluss an die Kontoeröffnung ein circa 5 bis 10 minütiges Video-Gespräch mit einem Mitarbeiter der Bank führen, der die Legitimierung vornimmt.

Ähnlich wie auf dem Handymarkt hat de facto kein Verbraucher einen guten Überblick über all die Girokonten, die es in Deutschland gibt. Hinzu kommt, dass Verbraucher ja nicht nur Konten bei deutschen Banken eröffnen können, sondern auch bei ausländischen Kreditinstituten. Aufgrund der EU bieten viele Banken im Ausland auch in Deutschland ihre Dienste an. Genauso bieten natürlich auch deutsche Banken ihre Konten im Ausland an.

Ein Girokontovergleich ermöglicht dem Verbraucher einen optimalen Überblick zu erhalten. Dabei kann der Nutzer seine individuellen Vorlieben einstellen und erhält im Anschluss die passenden Angebote. Es wäre müßig, wenn man jede einzelne Bank selbst nach dem besten Angebot “durchackern” müsste. Abgesehen davon, erfordert das auch viel Zeit. Ein Girokontovergleich wird zudem meist von Experten erstellt. Das heißt, die Experten schauen sich auch das Kleingedruckte an. Eventuell sieht ein Angebot auf den ersten Blick hervorragend aus. Doch auf dem zweiten Blick offenbaren sich deutliche Schwachstellen. Experten wissen genau, worauf sie achten müssen.

  • Optimaler Überblick der besten Angebote Deutschlands
  • Auch ausländische Girokonten werden auf Wunsch in den Vergleich mit einbezogen
  • Auswahl des passenden Anbieters mittels Voreingabe der individuellen Ansprüche
  • Experten beleuchten auch das Kleingedruckte und wissen, wo die Stolpersteine liegen

Nicht erst seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers sind deutsche Anleger um die Sicherheit ihres Geldes besorgt. Der Aspekt der Sicherheit ist insofern wichtig, da es sich bei Bankguthaben im rechtlichen Sinne nicht um Zahlungsmittel, sondern “nur” um eine Forderung gegen die Bank handelt. Würde die Bank Konkurs gehen, könnten die Einlagen der Kunden verloren sein. Der Gesetzgeber hat das Problem natürlich erkannt und daher bestimmte gesetzliche Sicherheitsmechanismen eingeführt. Zum Beispiel müssen alle Banken in der EU ihren Kunden die Einlagen pro Person, im Rahmen der Einlagensicherung, bis zu 100.000 Euro garantieren können. Darüber hinaus bieten jedoch viele Kreditinstitute weitere Einlagensicherungen an. Zudem existieren noch viele weitere Sicherungsmechanismen, wie zum Beispiel das strikte Trennen von Kundengeldern und Unternehmenseigenen Kapital.

Gelegentlich liest man auch etwas von “Staatsgarantie”. So hat zum Beispiel Angela Merkel 2008 eine “Staatsgarantie” für Sicht- und Sparguthaben ausgesprochen. Allerdings müssen wir hier ganz deutlich sagen, dass diese Garantie rechtlich ohne Bedeutung ist.

Direktbanken sind Banken, die ausschließlich online agieren. Das bedeutet, dass es keine Filialen gibt, die der Kunde aufsuchen kann. Das wiederum bedeutet, dass das Unternehmen sehr viel Geld sparen kann. Aufwendungen für den Erwerb und Unterhalt von Immobilien können einen beträchtlichen Anteil der gesamten Firmenausgaben ausmachen. Diese enorme Kostenersparnis geben Direktbanken in Form von besseren Konditionen direkt an die Kunden weiter.

Direktbanken, oder auch Online-Banken genannt, sind in vielen Fällen den klassischen Filialbanken vorzuziehen. Denn der Service, den Filialbanken bieten, nutzen die meisten Verbraucher ohnehin nicht. Zudem sind Girokonten kein beratungsintensives Produkt. Weiterhin sollten Leser bedenken, dass insbesondere Sparkassen und Volksbanken ihr Filialnetz in den nächsten Jahren immer weiter reduzieren werden. Es gibt zwar auch Fälle, in denen eine Filialbank besser ist, doch für die meisten Verbraucher sind Direktbanken die bessere Wahl.

Auf welche Konditionen sollten Verbraucher bei einem Girokonto achten? Da wäre als erstes natürlich die Kontoführungsgebühr zu nennen. Ein “normales” Girokonto ohne spezielle Zusatzleistungen sollte zumindest bei einer Direktbank kostenlos sein. Eine Kontoführungsgebühr ist nur dann zu rechtfertigen, wenn der Kunde im Gegenzug auch entsprechende Leistungen erhält, wie beispielsweise eine goldene Kreditkarte mit umfangreichem Versicherungspaket. Weiterhin sollten Gebühren für den Bezug von Bargeld beachtet werden. Online-Banken bieten wenigstens ein gewisses monatliches Kontingent an kostenfreien Bargeldabhebungen an. Auch Sollzinsen für den Dispokredit können in die Überlegungen mit einbezogen werden.

Diese Gebühren sind im Vergleich wichtig:

  • Kontoführungsgebühr
  • Gebühren für Abhebungen am Geldautomaten
  • Zinsen für Dispokredit
  • Kosten in Verbindung mit einer Giro- und/oder Kreditkarte

Um herauszufinden, wer hervorragende Girokonten bietet, gibt es eine ganze Reihe von Zeitschriften, Fachmagazinen und Online-Portalen, die Girokonten genau unter die Lupe nehmen. Dazu gehören bekannte Unternehmen wie Stiftung Warentest oder Finanztip. Aber auch Medienportale wie Focus Money, das Handelsblatt und andere testen Girokonten.

Welche Kriterien werden bei einem Girokonto Test zugrunde gelegt? Abgesehen vom generellen Angebot, ist ein wichtiges Kriterium das Gebührenmodell. Aber auch Faktoren wie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Servicekompetenz werden in Testberichten genauer untersucht.

Wenn Verbraucher ihre Schulden, beispielsweise bei einem Ratenkredit, nicht mehr begleichen können, dann kann der Kreditgeber unter Umständen das Einkommen des Kunden pfänden. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass jeder Person allerdings ein gewisser Betrag vom Einkommen im Monat zustehen muss, egal wie hoch die Schulden sind. Man spricht im diesem Zusammenhang auch vom “Pfändungsfreibetrag”. Die Höhe dieses Freibetrags ist abhängig vom Familienstand und der Anzahl der unterhaltspflichtigen Kinder. Damit eine Bank diesen Freibetrag automatisch berücksichtigt, gibt es das sogenannte “P-Konto”, ausgesprochen Pfändungsschutz-Konto. Nur Gelder, die auf ein P-Konto eingehen sind bis zum Pfändungsfreibetrag geschützt.

Banken sind natürlich daran interessiert, insbesondere Geschäftsbeziehungen mit guten Kunden zu unterhalten. Personen mit wenig Einkommen und Vermögen werden dagegen meist weniger gern gesehen. Kommen dann noch Arbeitslosigkeit und Pfändungen dazu, so haben Banken in der Vergangenheit dem Kunden auch manchmal das Girokonto gekündigt. Seit einigen Jahren müssen Kreditinstitute jedoch ein Basiskonto anbieten.

Ein Basiskonto kann von jeder rechtsfähigen Person eröffnet werden und ermöglicht die grundsätzlichen Funktionen eines Girokontos. Damit soll die Teilnahme der Person am wirtschaftlichen Geschehen gesichert werden. Zu beachten ist, dass das Basiskonto nur auf Guthabenbasis angeboten wird und in der Regel Gebühren kostet.

Fast jedes Kreditinstitut in Deutschland arbeitet mit der Schufa zusammen. Bei der Schufa handelt es sich nicht um eine staatliche Institution, sondern um ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Die Schufa speichert Daten über Verbraucher, die sie von ihren Geschäftspartnern erhält. Damit soll die Bonität der Person besser eingeschätzt werden. Negative Schufa Einträge führen in der Praxis dazu, dass Verbraucher Probleme bekommen, besonders bei der Eröffnung eines Girokontos. bei einem Girokonto ohne Schufa, wird weder beim Kontoantrag noch die Eröffnung an sich der Schufa gemeldet. Vor allem Personen, die eine schlechte Bonität haben, eröffnen ein Girokonto ohne Schufa. Aber auch Verbraucher, die, aus welchem Grund auch immer, nicht möchten, dass ihr Konto in einer Auskunftei gemeldet wird, eröffnen ein solches Konto. Meist gibt es solche Konten nur bei speziellen Anbietern.

Der Aufwand zum Girokonto wechseln ist vergleichsweise gering. Wir Menschen neigen jedoch grundsätzlich zur Bequemlichkeit, insbesondere auch bei Geldanlagen. Das führt dazu, dass Verbraucher jedes Jahr Ersparnisse im dreistelligen Bereich verstreichen lassen. Ein Girokonto bei einer Filialbank kostet nicht selten zwischen 5 und 10 Euro im Monat. Ein Wechsel bedeutet hier also eine Ersparnis zwischen 60 und 120 Euro pro Jahr. Der Girokontowechsel an sich ist ebenfalls relativ einfach. Dazu füllt der Kunde nur das Antragsformular aus. Fast alle Banken bieten einen sogenannten Umzugsservice an. Das bedeutet, dass die neue Bank das alte Konto schließt und alle Daueraufträge und Lastschriften übernehmen kann. Der Kunde hat somit kaum Aufwand.

  • Aufwand ist vergleichsweise gering
  • Neue Bank übernimmt im Rahmen des Umzugsservice die Schließung des alten Kontos und Übertragung des Guthabens, Daueraufträge usw.
  • Ersparnis von mehr als 100 Euro jedes Jahr ist realistisch
  • Teilweise auch Prämien als Neukunde

Die meisten Bankkunden werden mittlerweile wohl Online-Banking nutzen. Online-Banking ist nicht nur bequem, sondern es spart auch viel Zeit und Fahrtwege zur Bank ein. Ernsthafte Bedenken brauchen Nutzer heutzutage wegen der Sicherheit keine mehr haben. Die Geldinstitute investieren jedes Jahr einen sehr hohen Betrag in die Sicherheit ihrer IT. Sollte der Verbraucher trotzdem Opfer von Online-Kriminellen werden, so ist dieser über einen speziellen Fonds versichert.

Es existieren eine Handvoll Verfahrensweisen, wie das HBCI, Photo-TAN, smsTAN, mobileTAN, iTAN usw. Jedes dieser Verfahren hat seine Vor- und Nachteile. Generell gehen Banken jedoch immer dazu über, dass jeweils sicherste Verfahren anzubieten.

Bei Direktbanken finden Interessenten häufig die Kombination Girokonto mit Kreditkarte vor. Das heißt, dass Inhaber eines Onlinekontos neben einem kostenfreien Konto meist auch eine gebührenfreie Kreditkarte erhalten. Diese dient in der Regel dazu, dem Kunden eine kostenfreie Bargeldversorgung zu ermöglichen. Denn sofern eine Bank keine eigenen Geldautomaten unterhält, ist sie auf das Automatennetz anderer Banken und Betreiber angewiesen. Abhebungen mit einer Kreditkarte sind für Banken jedoch wesentlich preiswerter als mit einer girocard (landläufig als “EC-Karte” bezeichnet). Daher gibt es meist die Kombination Online Girokonto mit Kreditkarte. Ein weiterer Vorteil ist, dass das girocard-System außerhalb Deutschlands nicht diese Popularität besitzt wie hierzulande. Im Ausland werden daher fast immer Kreditkarten akzeptiert, jedoch nicht immer eine girocard.

Fazit zum Girokonto

Das Girokonto ist wichtiger Bestandteil der privaten Finanzen und ermöglicht eine Teilnahe am weltweiten Zahlungsverkehr. Viele Girokonten werden nach wie vor bei Filialbanken wie Sparkassen oder Genossenschaftsbanken (z.B. Volksbanken) geführt -aus gutem Grund: Die vielen Filialen und Geldautomaten ermöglichen einen erstklassigen Service und einige Leistungen, bei denen Direktbanken nicht mithalten können. Bargeldeinzahlungen beispielsweise sind nur bei wenigen Direktbanken möglich und wer regelmäßig Bargeld einzahlt, Schecks einlöst oder Überweisungsträger ausfüllen muss, ist bei einer großen Filialbank gut aufgehoben. Neben Sparkassen oder Volksbanken können das auch private Banken sein, wie z.B. die Deutsche Bank, Commerzbank oder Postbank.

Der entscheidende Nachteil dieser Banken in Bezug auf das Girokonto ist häufig das Gebührenmodell. Kontoführung, Girocard und Kreditkarte sind oftmals nicht gebührenfrei und führen so zu jährlichen Kosten von 200 Euro und mehr.

Direktbanken bieten ihr Leistungen meist günstiger, da sie als Online-Banken weniger Kosten einrechnen müssen. Der Kunde profitiert von Leistungen wie kostenloser Kontoführung und beitragsfreier Kreditkarte. Zusätzlich sind Bargeldverfügungen oft weltweit und kostenlos möglich.

Immer mehr Bürger entscheiden sich für ein Zweitkonto, um die Vorteile beider Banken zu kombinieren. Ein Zweitkonto kann auch dazu dienen, gewisse Ausgaben zu trennen oder gezielt Budgets für Urlaube und Anschaffungen anzusparen.

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