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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deIch bin selber in der Branche der erneuerbaren Energien tätig. Ökologisches Denken? Das ist vorhanden. Es ist aber dennoch auch hier mehr ein "ökonomisches Denken" angesagt. Zum Beispiel im Bereich der Photovoltaik. Hier ist aufgrund der staatlich auf 20 Jahre festgelegten Einspeisevergütungen eine Menge Geld sicher zu verdienen. Und wo kommt dieses Geld her? Und wo geht dieses Geld hin? Zum Beispiel, welche und wie viele Banken aus welchen verschiedenen Ländern der Welt sind Investoren in bundesdeutschen Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien und in welcher Höhe partizipieren sie? Weil das so ist, wie es ist, haben wir einen wichtigen Aspekt betreffs dem Themenfeld der erneuerbaren Energien, den wir nicht übersehen dürfen: Das Geldverdienen. Und jetzt habe ich eine Frage an Sie, liebe Leser: Inwiefern "...wettern die Stromkonzerne per Großanzeige gegen die Energiepolitik...", wie es Zeitungen schreiben? (Financial Times am 20.08.2010) Im Appell ist zu lesen: "Deutschland steht vor einer zentralen Zukunftsfrage: Wie sieht eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung aus?" Das ist doch korrekt und sachlich, ist es nicht? Wie würde es in der Branche der erneuerbaren Energien aussehen, ohne die aktive Unterstützung und Mitarbeit unserer Energieversorgungsunternehmen(EVU). Wir, also die Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien - könnten ohne die Mitwirkung der EVU fast nichts wirklich Bewegendes tun. Das zeigt, daß die erneuerbaren Energien auf dem bewährten aufbauen. Bitte lassen Sie uns das nicht vergessen. Dabei sind wir als Solateure oder Windkraftunternehmen Partner, nicht Gegner der EVU und umgekehrt. Das ist äußerst wichtig und muß auch so bleiben, wenn wir weiter gemeinsam vorwärts kommen wollen auf diesem Weg. Der energiepolitische Appell von Führungskräften, die eine hohe Verantwortung für das Wohl unseres Landes in den verschiedenen Bereichen mit tragen, ist meines Erachtens ein sachlicher Appell zur gemeinsamen Wahrnehmung unserer Verantwortung. Damit unterstützt er die Ziele der Bundesrepublik Deutschland. Wir, die wir hier mitarbeiten und mitdenken, sind aufgerufen, uns nüchtern den Anforderungen der Realität zu stellen. Ich möchte mich dieser Herausforderung stellen und möchte alle Menschen guten Willens darum bitten, Emotionen und eigene Interessen zurück zu stellen und das Gemeinwohl hinsichtlich unserer Energiepolitik als Priorität anzunehmen. Die Unterzeichner gehen nicht gegen unsere Regierung und nicht gegen den Bereich der erneuerbaren Energien sondern rufen zur gemeinsamen Wahrnehmung der Verantwortung hinsichtlich der angesprochenen Fragen auf.