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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deBesten Dank für die Kommentare. Erlauben Sie mir eine kleine Antwort auf Ihre Befürchtung, was die Daten angeht. Ja, ich checke meine Zahlen. Nach der Referenzstatistik von OECD, EU und anderen hat Großbritannien in den vergangenen Jahrzehnten ganze drei Jahre mit Überschüssen gehabt. In den gesamten 2000er-Jahren gab es trotz relativ hohen Wachstums Jahr für Jahr ein Staatsdefizit nach dem anderen: http://www.oecd.org/dataoecd/5/51/2483816.xls.
Nach OECD-Prognose wird das britische Staatsdefizit 2010 sogar 3,5 Prozentpunkte höher liegen als das griechische.
Was den Schuldenstand angeht,lag die britische Quote vergangenes Jahr in der Tat noch unter der deutschen. Nach OECD-Prognose wird sich dies in diesem Jahr allerdings umdrehen. Dann haben die Briten mit den höheren Schulden zu kämpfen. Die britische Staatsschuldenquote liegt dann doppelt so hoch, wie sie noch 2001 lag.
Darauf hinzuweisen, hat mit Anglophobie noch nichts zu tun. Mich ärgert allerdings in der Tat, mit welcher Überheblichkeit manch britischer Kommentar trotz der desolaten eigenen Entwicklung noch über die dummen Euro-Länder urteilt. Da steckt vielleicht doch manchmal etwas Euro-Phobie dahinter, meinen Sie nicht?
It is true that pre-Thatcher depreciation/devaluation was not effective in the UK. However, the post-ERM1992 devaluation was highly effective in restoring UK growth - presumably because deregulated labour and other markets were able to respond in the appropriate textbook manner. Remember, the UK grew far more strongly than Germany for about fiteen years, but its recession hasn't really been sigificantly worse, despite the UK's far heavier exposure to the financial sector.