Wegen des rasanten Wirtschaftswachstums kauft China im Eiltempo Minengesellschaften und Rohstoffvorkommen weltweit. 2009 gab die Volksrepublik bereits 20 Mrd. $ aus. FTD.de zeigt, wo sie zuschlug. von Tobias Bayer, Christine Mai und Jens Ressing
Die Beziehungen zwischen China und dem australisch-britischen Minenkonzern sind komplex. Das gilt nicht erst seit den Spionagevorwürfen und der Verhaftung einiger Mitarbeiter des Unternehmens in China am Mittwoch. Vor einigen Wochen hatte Rio Tinto eine fast 20 Mrd. $ schwere, politisch umstrittene Vereinbarung platzen lassen, nach der Aluminium Corporation of China - als Chinalco bekannt - seinen Anteil an dem Minenunternehmen auf 18 Prozent aufgestockt hätte. So bleibt es bei neun Prozent für Chinalco. Das Bild zeigt eine Eisenerzmine im australischen Pilbara.