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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deBesten Dank, Herr Biniossek. Wobei ich die Beurteilung unserer Konjunkturdiagnosen vom Frühjahr und Sommer etwas anders fällen würde. Damals gab es noch reihenweise Prognosen, die unkten, die Rezession werde noch bis Ende 2010 anhalten; die Institute erwarteten für 2010 einen Rückgang des BIP um 0,5 Prozent; und es galt als völlig ausgeschlossen, dass es auf absehbare Zeit nennenswert bergauf gehen könnte. Wir haben hier gegen gehalten mit der These, dass es in den darauffolgenden Monaten zu einer Menge positiver Überraschungen kommen wird - und dass mancher konjunkturelle Indikator sich eher in V- als in L- oder sonstiger Form entwickeln wird. Und? Heute liegen die Prognosen für 2010 plötzlich bei 1,2 (sehr skeptisch) und fast 3 Prozent. Die Autoindustrie produziert 40 Prozent mehr als zu Jahresanfang. Der Ifo-Index hat wieder Vorkrisenniveau erreicht. Die Einkaufsmanagerindizes, für die das gleiche gilt, liegen über den 50er-Schwelle, die wieder Wachstum anzeigt. Ich finde, da haben wir einen ziemlich eindrucksvollen Prognosetreffer gelandet. Wir haben damals ja auch nicht behauptet, dass damit alle Probleme gelöst sind und es überhaupt keine Risiken mehr gibt.