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Merken   Drucken   22.12.2009, 15:34 Schriftgröße: AAA

Weltordnung: Die Lehren für Europa aus dem Klimagipfel  

Kommentar Die EU muss vor dem nächsten Weltklimagipfel bessere Allianzen schmieden. Und sie darf bei den eigenen Zielen nicht nachlassen. Beides sind Aufgaben für Kanzlerin Merkel. von Reinhard Hönighaus 
Das Scheitern in Kopenhagen lehrt die Europäer zwei Dinge, die bis zum nächsten Klimagipfel in einem Jahr in Mexiko besser laufen müssen. Erstens: Die Europäische Union darf nicht noch einmal so ahnungslos über die wahren Absichten der USA und Chinas in die Schlussrunde wichtiger Verhandlungen gehen. Es braucht vorab bessere Absprachen mit den Amerikanern und Chinesen, ebenso mit wichtigen Schwellenländern wie Indien, Brasilien und Südafrika über die Ziele und Ergebnisse der Konferenz. Andernfalls besteht die Gefahr, dass auch der nächste Uno-Klimagipfel mit 192 Staaten im Chaos versinkt.
Zweitens: Es hilft keinem, mit dem Klimaschutz zu warten, bis andere mitmachen. Es mag als Verhandlungstaktik rational sein, ehrgeizigere Grenzen für den Treibhausgasausstoß an die Bedingung zu knüpfen, dass die USA und China vergleichbare Verpflichtungen eingehen. Das tun andere ebenso, zum Beispiel die Japaner. Doch die Erderwärmung wartet nicht. Investitionen gegen den Klimawandel zahlen sich aus und kosten weniger als die Bewältigung seiner Folgen.

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  • FTD.de, 22.12.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 23.12.2009 10:04:27 Uhr   dumiok: Kllimpakipfel

    Für mich ist der Unterschied, in den Auffassungen über die Klimaerwährmung zwischen UDA un Chin einerseits und Europa, hier insbesondere Deutschland, andererseits doch auffallend.
    Es ist doch interessant, dass die Tatsache, dass das die Forscher des Klimatinstuts der Universität von East Angllia, die Heftigkeit der Weltweitenklimaerwärmung womöflich bewwußt übertrieben dargestellt und ihre Daten der letzten 9 Monate gelöscht haben, bei uns kaum Beachtung findet.
    Auch die KLimatheorie von Henrik Svenskmark, dass die Aktivität der Sonne in der äußeren Athmosphäre mit einem zunehmenden Magnetfeld die Erderwärmujng stärker beeinflusst als die Treibhausgase, wird bei uns ebenfalls nicht diskutiert.
    Wenn man auf der anderen Seit immer wieder hört, wie unsere Regierung daran interessiet, die erneubaren Energien in alle Welt zu vermarkten, dann stellt sich doch die Frage, geht es hier eigentlich noch um die Katastrophe oder um das Geschäft.

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