Von Daimler bis VW
Die Karbon-Pläne der Autobauer
In einem schwächeren Gesamtmarkt stiegen die Titel des Herstellers zeitweise um 1,6 Prozent auf 68,78 Euro und zählten damit im DAX zu den wenigen Gewinnern. "Die Ergebniskennziffern waren durch die Bank besser als erwartet", sagte Experte Heino Ruland von Ruland Research. Nach Einschätzung von DZ-Bank-Analyst Michael Punzet profitierte der Autobauer zusätzlich von besseren Verkaufspreisen in Kombination mit noch attraktiven Konditionen bei den Rohstoffen.
In der wichtigsten Sparte, dem Autogeschäft, liefen die Geschäfte glänzend. BMW steigerte dort im abgelaufenen Quartal das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 83 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Darin enthalten ist ein positiver Sondereffekt von 85 Mio. Euro, weil sich die Gebrauchtwagenmärkte deutlich erholt haben und der Konzern Risikovorsorge auflöste.
Die Rendite im Autosegment (Ebit-Marge) belief sich auf 14,4 Prozent. Auch um den Sondereffekt bereinigt lag BMW mit 13,9 Prozent vor der Konkurrenz: Die Ingolstädter
Volkswagen -Tochter Audi hatte im zweiten Quartal eine operative Marge von 12,9 Prozent erzielt. Der Stuttgarter Rivale
Daimler kam mit seiner Marke Mercedes auf 10,7 Prozent.