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MTU nähme damit den dritten Anlauf, um das Volvo-Geschäft zu erwerben. 2007 waren sich beide Seiten fast handelseinig; doch der Verkauf für 1 Mrd. Euro scheiterte am Veto des Volvo-Aufsichtsrats. 2009 schlug ein zweiter Versuch fehl. MTU und Goldman Sachs lehnten am Donnerstag einen Kommentar ab.
Im vergangenen Monat hatte Volvo angekündigt, sich auf das Lastwagengeschäft zu konzentrieren und mit potenziellen Käufern über das Geschäft mit Flugzeugtriebwerken zu sprechen. Die Sparte erzielte 2010 umgerechnet rund 837 Mio. Euro Umsatz und trug damit drei Prozent zum Gesamtumsatz von Volvo bei.
Mit einem Einstieg bei Volvo würde MTU erstmals im Bereich Raketenantriebe tätig - einem Segment, in dem auch andere große Triebwerkshersteller aktiv sind. Der Münchner Konzern strebt an, den Umsatz bis 2020 auf 6 Mrd. Euro zu verdoppeln. Vorstandschef
Egon Behle sagte jüngst bei einer Analystenveranstaltung, das sei auch ohne Zukäufe erreichbar. Er lehnte es ab, Details zu etwaigen Akquisitionen zu nennen. "Wir verfolgen einen konservativen Ansatz", sagte Behle, womit er andeutete, dass es zu keiner Übernahme um jeden Preis kommen werde.