Die FTD taugt langsam aber sicher nur noch als kostenloses Info Tool für die Börsenstände des Tages. Hierfür besten Dank. Wenn es die nicht mehr gibt, lösche ich die Seite aus meinen Favoriten. Denn die Kommentierungsartikel haben kein akademisches, sondern nur noch ein Boulevard-Pro-Euro-Rettungsfonds Niveau. Die Tage einer solchen politisch (manipulierten?!) Zeitung sind (hoffentlich) gezählt: auch ein weniger kritischer Leser kommt irgendwann zu dem Punkt, wo er das Pro EUR Bonds und Pro EUR Rettungsfonds der FTD nicht mehr hören kann und will. Auch der (schlecht gemachte) Diffamierungsversuch gegen die klagenden Professoren war unseriös. Ich kann dem Kommentator Klaus nur zustimmen und wiederhole seine völlig zutreffende Aussage: Sie können hier noch so viel für den Euro schreiben - die Menschen spüren instinktiv, dass weitere Investitionen in Griechenland und die EU falsch sind. Jeder, der sich für weitere Griechenlandhilfen ausspricht, arbeitet am kurzfristigen Zusammenbruch des deutschen Sozial- und Rentensystems. Zudem ergänze ich, dass wir das Geld für unser eigenes Land dringend benötigen: die Infrastruktur in Deutschland ist nicht auf bestem Niveau und ich sehe nicht ein, dass ich die Pension von griechischen (oder EU-) Beamten (die erstere erzielen ca95% des Gehaltsniveaus als Pension) finanziere (schon bei Deutschen Beamten fällt mir das schwer). Leider hat der Souverän, das (Wahl)Volk, fast keine Interessensverteter in der Regierung mehr. Wenn die EU darauf aufgebaut ist, dass das stupid german money (or tax payers) alles bezahlt, brauchen wir sie nicht. Die EU Krake muss wieder zugunsten persönlicher Freiheit, das inkludiert finanzielles Nettogehalt, eingefangen werden. Herrn Baroso habe ich nicht gewählt, Sie vielleicht?