Teil 2: Die Ei-Huhn-Frage wird zum Dauerbegleiter der Krise
Nein, dieser Aspekt ist völlig falsch. Die Schuldigen der Krise sind ganz klar in der Politik zu suchen, die den Finanzmärkten seit den 90-er Jahren freie Hand gelassen haben. Wer kann es irgendwelchen geldgierigen Leuten (Bankern) verdenken, dass sie das ausgenutzt haben.
Spätestens mit dem Platzen der Internet-Blase 2001 hätte die Politik gewarnt sein und Gegenmassnahmen einleiten müssen. Stattdessen wurde weitergemacht und zugeguckt. Ungeeignete Länder wurden in den Euro aufgenommen, Deutschland hat als eines der ersten Länder ohne Strafe gegen den Stabilitätspakt verstossen. Ein absolutes Unding, was die Absurdität des Euros zeigt.
Es hat keinen Sinn mehr, sich an den Euro zu klammern. Wer das tut, führt den zwangsläufigen Reset nur schneller herbei. Insofern gilt es jetzt, sich selbst zu retten. Die Slowakei beispielsweise, hätte als Land was viele Opfer für die Konsolidierung gebracht hat, lieber aus der EU austreten sollen, anstatt ihren Bürgern, die einen niedrigeren Lebensstandard haben als die Griechen, Belastungen zuzumuten.
Und das Gleiche gilt jetzt für Deutschland. Ich gehe davon aus, dass Frankreich demnächst sein AAA-Rating verlieren wird - spätestens dann wird auch Deutschland unter Druck kommen. Was dann folgt, ist ein absoluter Crash mit anschliessender Währungsreform.
Daher ist es im Interesse der Bürger und ihrer Ersparnisse dringend notwendig, dass Deutschland so schnell wie möglich die Eurozone verlässt. Wenn wir das nicht tun, stehen wir als letzter bei diesem Kettenbrief-System da.