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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deHatzius: “Warum ist die Wirtschaft so schwach? Und was kann die Regierung dagegen tun?”
Er kommt auf die Kenysianer zurück, auf einen Flassbeck uvam..
Hatzius stellt einen “noch nie dagewesenen Beschäftigungsrückgang” fest, und untermauert die Aussage mithilfe vonCharts. Dieser Einbruch ist – wie Deutschland – doppelt tragisch, denn einerseits fallen Steuereinnahmen aus, und andererseits gehen über die “automatischen Stabilisatoren” die Sozialausgaben hoch – und damit natürlich das Defizit der Öffentlichen Hand.
Seine sektorale Sicht der Dinge (wobei er in “Privatsektor”, “Staat” und “Ausland” unterteilt), und kommt zum logischen Schluss: “Da diese 3 Sektoren ein geschlossenes System darstellen, müssen die Schulden des einen immer die gleich hohen Forderungen der anderen Sektoren sein. In Summe muss der Saldo auf null aufgehen.” Auch nichts Neues!
Im Resultat daher für alle zusammen sogar noch schlimmer, weil das Wachstum ausfallen, die Steuereinnahmen zurückgehen und damit die öffentlichen Defizite nicht zurückgehen, sondern sogar noch steigen werden. Es wäre deshalb vernünftiger, so Hatzius, öffentliche Defizite von vornherein in Kauf zu nehmen, denn solange der Privatsektor spart, seien diese ohnehin nicht zu verhindern. Die Öffentliche Meinung mag damit ihre Schwierigkeiten haben, aber der Bondmarkt habe keine!
Die kapitalistischste Bank der Welt liegt in ihrer ökonomischen Einschätzung auf ein und derselben Linie wie Flassbeck oder uvam, und nicht etwa den Jollies von der INSM oder den Nachplapperpapageien in den Wirtschaftsredaktionen.