Teil 2: Eine glaubhafte No-Bailout-Regel
man fragt sich schon, was der Autor damit bezweckt..??
Nicht, dass ich den Artikel schlecht finde. Aber er sagt auch nicht besonders viel aus. Und hat auch inhaltlich nicht wirklich was neues zu bieten. Wenn man in den "bösen Banken" das Übel sieht, dann muss man auch konkrete Vorschläge machen. Und erwähnen, dass diese "Bösen" weniger in Deutschland zu finden sind. Um deren Einfuss zu reduzieren, müsste man erhebliche Handelsschranken aufbauen usw. Das käme fast einem Handelskrieg mit den USA und GB gleich. Die würden dann anfangen deutsche Waren zu besteuern usw...
Es gäbe jedenfalls eine Menge Gesetze, die man in Deutschland un der EU besser wieder rückabwickeln sollte. Gesetze, die eine De-Regulierung der Finanzmärkte beinhaltet haben. Schritt für Schritt der Finanz-Schatten-wirtschaft die Grundlage entziehen. Das geht, sogar national. Mehr SChutz vor Übernahmen, mehr Auflagen, mehr Kontrolle usw. De-listing deutscher AG's in USA und ev. London. Es gibt viele "kleine" Schritte, die ein großes Gesamtbild abgeben.--
Die Geldindustrie kann man durchaus damit in die Schranken weisen. Zumindest zu einem zahnlosen Tiger machen. Wir brauchen wieder mehr Realwirtschaft. Vieles aus der angelsächsischen Finanzwirtschaft trägt mehr dazu bei, als eine Art Blutsauger von dieser Realwirtschaft zu leben, ohne wirklich einen Vorteil dafür zu bieten. Diese Auswüchse gilt es abzustellen.
Wenn man z.B. einseitig in Europa (ohne GB) ein Trennbankensystem einführt, dann müsste man zudem die heimische Finanzwirtschaft entsprechend vor den übermächtigen Konkurrenten aus den Ländern schützen, die das nicht machen.
Es gibt sehr, sehr viel zu tun, um die Entwicklungen der letzten 20-30 Jahre wieder rückzubauen, bzw zu korrigieren. Es war und ist ja nicht alles schlecht, was sich seither entwickelt hat...