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Im Rahmen der Globalisierungsstrategie prüfe man Kooperations- und Allianzprojekte, kommentierte das französische Unternehmen in der Nacht zum Mittwoch Informationen des Wirtschaftsnachrichtenportals "La Tribune". Die Zeitung hatte unter Berufung auf eine ungenannte Quelle über fortgeschrittene Gesprächen mit der amerikanischen Opel-Mutter berichtet. In der Branche heißt es, vermutlich stehe Opel im Fokus einer solchen möglichen Allianz.
Gemeinsame Plattformen im Gespräch
Eine Verbindung zwischen Deutschen und Franzosen würde vor dem Hintergrund der Probleme der zwei Hersteller Sinn ergeben. Denn beide sind stark auf den schwierigen europäischen Markt fokussiert und müssen sparen. Da sie auch in etwa die gleichen Zielgruppen ansprechen, sprich: kleinere Autos bauen, könnten gemeinsame Entwicklungen Kosten reduzieren.
Zwar ist Opel eigentlich in einer starken Partnerschaft mit der US-Mutter General Motors. Beide Unternehmen nutzen Technik und Entwicklungen gemeinsam. Doch die Deutschen sind in mancher Hinsicht auf sich allein gestellt. So verhindert GM etwa, dass Opel am Boom in China teil hat und zwingt Opel, sich auf Europa zu beschränken.
Zwar sei überhaupt noch nicht klar, um welche Projekte es gehen könnte, kommentierte die Beraterfirma Brunswick, die für Peugeot arbeitet und auch schon Opel beriet. "Es gilt unter anderem als wahrscheinlich, dass darüber nachgedacht wird, gemeinsam Automobil-Plattformen zu entwickeln", sagte Brunswick.