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Insgesamt sollen mehr als 10,5 Md. Euro in die Entwicklung neuer Modelle sowie in neue Techniken wie Elektro- und Hybridantrieb fließen. 2012 sollen 1200 neue Fachkräfte in den deutschen Standorten eingestellt werden, etwas weniger als im Boomjahr 2011. Insgesamt beschäftigt Audi weltweit knapp 60.000 Menschen.
Mit den neuen Investitionen untermauern die Ingolstädter ihr Ziel, bis 2015 größter Premiumhersteller unter den drei Konkurrenten in Deutschland zu werden. Einen Erfolg auf dem Weg dorthin verkündete Unternehmenschef Rupert Stadler in den vergangenen Tagen: In diesem Jahr wird Audi erstmals
Mercedes bei der Zahl der verkauften Autos überholen. In den ersten elf Monaten des Jahres setzte Audi 1,19 Millionen Autos ab - Mercedes kam auf 1,14 Millionen Fahrzeuge. Spitzenreiter in der Premiumklasse bleibt unangefochten
BMW: Seit Januar verkaufte Audis bayerischer Rivale 1,51 Millionen Fahrzeuge.
Jahrzehnt des Wachstums
Dass die VW-Tochter Audi jetzt Mercedes überrundet, gilt als beachtlicher Erfolg. Denn jahrzehntelang waren die Schwaben die unumstrittene Nummer eins unter Deutschlands Oberklasseherstellern, seit der Jahrtausendwende wandelte sich das Bild. Das durchschnittliche Wachstum betrug bei Audi in der vergangenen Dekade jährlich 6,4 Prozent, errechneten Experten von
Credit Suisse jüngst in einer Studie. BMW legte um 4,7 Prozent zu, Mercedes nur um 1,5 Prozent.