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Mit der eintägigen Produktionspause will der Autobauer den Zulieferern Zeit verschaffen, um mit der Teilevorsorgung nachzukommen. Betroffen ist die Produktion des Topsellers Golf sowie des kleinen Geländewagens Tiguan und des Familienautos Touran. "Mit diesem arbeitsfreien Tag zu Beginn der Zeugnisferien in Niedersachsen wird die Materialversorgung des Werkes stabilisiert", sagte ein Sprecher. Kunden drohe aber keine Verzögerung bei der Auslieferung. Das Stammwerk exportiert viele Autos nach Übersee.
Welche Teile genau knapp sind, wollte der Sprecher auf Nachfrage nicht mitteilen. Es gehe aber um Produkte sowohl von Zulieferern als auch aus der eigenen Komponentenproduktion. Alle Lieferanten des Werkes erfüllten ihre Verpflichtungen voll. Aber die große Nachfrage nach VW-Autos führe dazu, dass "am Limit" produziert werde. VW hatte im Herbst ein großes Investitionsprogramm angekündigt. Der Konzern baut beispielsweise in Wolfsburg die Tiguan-Produktion aus und errichtet in Mexiko ein neues Motorenwerk.
Beim Stuttgarter Autobauer Daimler dagegen sind derzeit keine Engpässe absehbar. "Wir sehen derzeit bei uns keine Probleme in der Produktion", sagte ein Sprecher in Stuttgart. Die
Lieferkette sei intakt. "Wir sind in engem Kontakt mit unseren Lieferanten", sagte der Sprecher. "Es ist klar, dass in der ganzen Industrie wegen der hohen Nachfrage die Kapazitäten stark ausgelastet sind."
Bei BMW gibt es derzeit keine Pläne, die Produktion zu unterbrechen. Es gebe zwar hin und wieder Engpässe, diese könnten aber bislang ohne größere Schwierigkeiten überbrückt werden, sagte ein Sprecher.