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Merken   Drucken   08.07.2010, 10:40 Schriftgröße: AAA

Risiko Immobilienkauf: Das Ende der stabilen Häuserpreise  

Kommentar Immobilienkredite in Deutschland wird es künftig fast nur mit variablen Zinsen geben - der Wert der Häuser wird gefährlich schwanken. von Siegfried Jaschinski
Siegfried Jaschinski war Vorstandschef der LBBW und Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Banken.
Bekanntlich wurde die Finanzmarktkrise ausgelöst durch faule Immobilienkredite: Durch steigende Zinsen konnten viele verschuldete Hausbesitzer ihre Kredite nicht weiter bedienen. Denn in den USA wie auch in anderen europäischen Ländern ist es üblich, die Kreditzinsen alle drei oder sechs Monate im Gefolge der Zinspolitik der Notenbanken anzupassen.
In Deutschland hätte dies nicht passieren können, da Immobilienfinanzierungen mit bis zu zehnjährigen festen Zinskonditionen vergeben werden. Zwangsversteigerungen kommen daher etwa nur bei Arbeitslosigkeit vor, aber nicht wegen erhöhter Geldmarktzinsen. Das ist auch der wesentliche Grund für die stabile Entwicklung der Häuserpreise in Deutschland - im Unterschied zu vielen anderen Ländern.

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  • FTD.de, 08.07.2010
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Kommentare
  • 16.08.2010 19:45:45 Uhr   Tillysoft: @DoktorWiebitte

    Ob einer von den Meckerfritzen das Ihnen erklären kann, vermag ich nicht abzuschätzen. Der Autor stellt lediglich in Aussicht, dass von den Banken künftig keine langfristigen Zinsfestschreibungen angeboten werden und der Kreditnehmer dann kurz- bis mittelfristig neue und höhere Zinsen akzeptieren muß. Weiter soll dies zu vielen Notverkäufen führen, die einen breiten Preisverfall bei Immobilien zur Folge hätten. Neben dem Preisverfall wird die Situation aufgezeigt, dass Hausbesitzer a) nicht zahlen können und gleichzeitig b) ihr Haus nicht loswerden, so dass die Bank ihren Kredit zunächst überhaupt nicht zurückbekommt. Bei der unausweichlichen Zwangsversteigerung könnte dann weniger Geld herausspringen, als noch Restschuld auf der Immobilie lastet. In diesem Falle wäre der ehemalige Besitzer pleite und die Bank ein kleines Schrittchen dichter an der eigenen Pleite.
    Was nicht im Text steht: Wer in einem solchen Szenario eine Immobilie für das eigene mietfreie Wohnen erwirbt, kommt leicht in die Situation, diese gänzlich aus eigenen Ersparnissen finanzieren zu können. Das wäre dann eines von den wenigen Geschäften, bei denen der Gewinn bereits beim Kauf eingefahren wird.-Der Traum eines jeden Anlegers.

  • 12.08.2010 14:41:59 Uhr   DoktorWiebitte: Alles Quatsch?
  • 26.07.2010 22:06:59 Uhr   tutnichtszursache: Irrmeinung
  • 25.07.2010 22:52:17 Uhr   ein Entäuschter: unglaublich
  • 20.07.2010 12:13:08 Uhr   MeinNameIstBond-LBBWBond: Unglaublich
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