FTD.de » Politik » Konjunktur » Die Fed sorgt für eine neue Monsterblase

Merken   Drucken   04.11.2009, 06:23 Schriftgröße: AAA

Roubinis Warnung: Die Fed sorgt für eine neue Monsterblase  

Kommentar Die lockere Geldpolitik hat eine gefährliche Dynamik losgetreten: Anleger können mit dem Dollar zum Minuszins in Risikoanlagen investieren - bis diese Carry-Trades zusammenbrechen. von Nouriel Roubini
Nouriel Roubini ist Professor an der Stern School of Business der Universität von New York.
Seit März boomen alle möglichen Arten risikobehafteter Anlageklassen - Aktien, Öl, Energie, Rohstoffe. Parallel dazu sind die renditestarken Risikoaufschläge gesunken. Der Dollar hat zudem deutlich an Wert verloren, während die Renditen von Staatsanleihen sanft angestiegen sind, aber weiter auf niedrigem und stabilem Niveau liegen.
Diese Erholung von Risikoanlagen hängt teilweise mit einer Verbesserung der Wirtschaftsdaten zusammen. Egal, ob sich die konjunkturelle Erholung V-förmig gestaltet - wie die Mehrheit glaubt - oder ob sie U-förmig und blutleer ausfällt, wie ich es glaube: Die Vermögenspreise sollten sich nach oben bewegen. Gemessen an den makroökonomischen Kennzahlen sind sie aber zu stark, zu früh und zu schnell gestiegen.

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  • Aus der FTD vom 04.11.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 06.11.2009 18:07:38 Uhr   Menetekelparsin: Die Fed sorgt für eine neue Monsterblase

    So wie ich verstehen viele zu wenig wie Wirtschaft funktioniert. Nur die es verstehen, nutzen es für sich schamlos aus. Dieses Gebaren hat sich seit dem Finsteren Mittelalter nicht geändert. Solchen Geldräubern wurden damals die Finger abgehackt. Manchmal sollte man diese Strafe wieder einführen, damit sie keine Möglichkeit mehr haben, um ihr Keyboard zu bedienen.
    Ich finde das so traurig, dass diese ohne Rücksicht auch Natur und Menscheit verkaufen. Mich wundert, dass es keine Verantwortlichen gibt, die diesem Treiben nicht einen Riegel vorschieben. Sollte durch so einem MEGA-Börsencrash die Wirtschaft zum zweiten Mal zusammenbrechen, könnten Anarchie und Gewalt die Folge sein. Dann bräuchte es keinen Weltkrieg mehr.

  • 05.11.2009 16:34:57 Uhr   Friedolin Specht: Gewollter Untergang
  • 05.11.2009 05:51:21 Uhr   jinhof: Abhaengigkeiten
  • 04.11.2009 21:59:54 Uhr   clh: Wir sind das Volk
  • 04.11.2009 12:09:41 Uhr   Kurt: Es ist bald aus
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