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Kreditarten2018-11-19T17:35:38+00:00

Kreditarten im Überblick

Es gibt zahlreiche Kreditkarten für unterschiedliche Zwecke. (Foto: Fotolia)

Wer finanziell in die Klemme geraten ist, benötigt in der Regel einen Kredit, um seine Verbindlichkeiten zu begleichen. In Zeiten des Internets konkurrieren auf diesem Gebiet sehr viele verschiedene Anbieter, welche zum Teil mit äußerst günstigen Zinsen und besonders kleinen Monatsraten locken. Doch wie überall gilt auch hier der Grundsatz: Niemand kann es sich leisten, sein Geld zu verschenken. Daher sollte man unbedingt alle Angebote kritisch prüfen und – wenn möglich – direkt miteinander vergleichen. So kann man unterschiedliche Kreditsummen testen und dabei sowohl die monatlichen Raten als auch die Kreditgesamtkosten ermitteln.

Welcher Kredit kommt für mich in Frage?

Das hängt immer von den persönlichen Anforderungen und Voraussetzungen ab. Sollte zum Beispiel die Schufa-Auskunft negativ ausfallen, so ist es fast aussichtslos, bei seiner Hausbank einen Kredit zu erhalten. Wer vor diesem Problem steht, für den bieten sich zahlreiche Anbieter mit spezialisierten Angeboten an. Neben Krediten für besondere Berufsgruppen wie z.B. Studenten gibt es dort auch Kredite ohne Schufa-Auskunft, Kredite für Selbstständige oder sogar Darlehen für Arbeitslose. Auch Immobilien lassen sich so finanzieren, selbst wenn die Hausbank eine Finanzierung bereits abgelehnt hat. Für ganz Eilige biete sich der so genannte Sofortkredit an. Hierbei spricht man bei einem speziellen Anbieter vor oder beantragt den Kredit über das Internet und erhält diesen dann umgehend in bar bzw. per Überweisung auf ein Konto ausgezahlt. Es müssen also weniger bürokratische Hürden überwunden werden, als bei einem normalen Ratenkredit über die Hausbank.

Bei Privatkrediten handelt es sich um Darlehen von Bekannten oder Verwandten. Der Kredit wird also nicht durch einen gewerblichen Geldgeber gewährt, sondern von Privat an Privat vergeben. Daher nennt man den Privatkredit umgangssprachlich auch „Verwandtenkredit“.

Vorteil eines Privatkredites ist in der Regel, dass sich wesentlich günstigere Zinsen aushandeln lassen, als bei der Aufnahme eines Kredites bei einem professionellen Geldgeber. Auch Gebühren wird man in der Regel nicht verlangen, wenn man einem Verwandten oder Bekannten Geld leiht.

Die Rückzahlungsbedingungen sollten jedoch auch bei einem Privatkredit unbedingt in schriftlicher Form festgehalten werden. Dazu gehört auch eine Rückzahlungsvereinbarung, in der die Höhe der monatlichen Raten und die daraus resultierende Dauer der Rückzahlung festgehalten werden. Der Vertrag sollte mit einem Datum und den Unterschriften beider Parteien versehen werden.

Inzwischen gibt es auch Privatkredite die durch Ihnen völlig fremde Personen vergeben werden. Bestes Beispiel dafür sind die Internetplattformen Auxmoney und smava.de, auf der Kredite zwischen Privatpersonen vermittelt werden. Für den Kreditgeber ist das eine günstige Form der Geldanlage, zumal er dadurch nicht unerhebliche steuerliche Vorteile hat. Für den Kreditnehmer ist es oft ein angenehmeres Gefühl, von einem Privatmann Geld zu leihen, als bei einer Bank oder einem gewerblichen Kreditgeber. Meist können die Konditionen flexibler und kundenfreundlicher festgelegt werden.

Aber auch in diesem Bereich tummeln sich inzwischen einige schwarze Schafe, die mit Zinssätzen, die teilweise mehrere 100 Prozent über dem marktüblichen Satz liegen, versuchen, schnelles Geld zu machen. Das Recht ist dabei auf der Seite des Kreditnehmers, da solche Fälle als Zinswucher angesehen und in der Regel vor Gericht verurteilt werden.

Ob Sie nun einen Privatkredit bei einem Verwandten oder Bekannten, oder durch einen völlig fremden Menschen bekommen wollen, ist Ihre persönliche Entscheidung. Viele scheuen sich davor, im Verwandtenkreis nach Geld zu fragen. Wenn Sie jedoch zum Beispiel in der Familie eine vertrauenswürdige und solvente Person haben, die Ihnen das Geld leiht, werden sie wohl kaum woanders an einen günstigeren Kredit kommen.

Sofortkredite werden in der Regel von spezialisierten Banken vergeben und können entweder direkt in einer Filiale beantragt oder im Internet per Mausklick abgeschlossen werden. Der Kredit wird dabei nach kurzer Prüfung unbürokratisch und schnell ausgezahlt. Bearbeitungszeiten von mehreren Tagen oder Wochen und komplizierte Prüfungen gibt es hier nicht. Meist bekommt der Kreditsuchende das Geld innerhalb weniger Tage, in manchen Fällen sogar noch am gleichen Tag.

Am einfachsten ist es, über das Internet an einen Sofortkredit zu kommen. Spezielle Finanzportale bieten komfortable Vergleichsmöglichkeiten und viele Links zu potentiellen Anbietern. Meist müssen nur der gewünschte Kreditbetrag und eine Laufzeit angegeben werden, dann kann der Kreditvergleich schon starten. Der Interessent erhält eine Liste von Anbietern mit Angaben von Abschlussgebühren, Zinsen etc., die meist schon vom günstigsten zum teuersten Angebot vorsortiert ist. Man muss also nur noch das gewünschte Angebot auswählen und auf den Link zum Anbieter klicken, und schon kann der Kritik beantragt werden.

Wenn man einen Kreditantrag online ausfüllt, sollten alle persönlichen Angaben unbedingt wahrheitsgemäß eingetragen werden. Es nützt nichts, ein höheres Einkommen oder etwa einen anderen Familienstand anzugeben, da die Bank diese Angaben sowieso prüfen wird und bei falschen Angaben unter Umständen empfindliche Strafen auf Sie zukommen könnten.

Achten Sie auch unbedingt darauf, dass der fertig ausgefüllte Kreditantrag verschlüsselt, z. B. durch ein SSL Zertifikat, versendet wird. Andernfalls können Kriminelle Ihre Daten bei der Übertragung abgefangen und für dubiose Zwecke missbrauchen.

Die Bank prüft nun den Antrag und versendet die entsprechend vorbereiteten Unterlagen nach Genehmigung des Kredites per Post. Der Kreditnehmer muss die Anträge eventuell noch vervollständigen, unterschreiben und dann wieder per Post zurückschicken. In der Regel wird hierbei das sogenannte PostIdent-Verfahren angewendet, bei dem der Kunde durch Vorlage seines Personalausweises bei der Post seine Identität nachweist. Sind die Unterlagen wieder beim Kreditgeber angekommen, werden sie nochmals abschließend geprüft. Sobald die Prüfung positiv ausgefallen ist, steht der Auszahlung des Kreditbetrages nichts mehr im Wege.

Der sogenannte Kleinkredit zeichnet sich insbesondere durch die geringe Höhe des Kreditbetrages aus. In der Regel spricht man von einem Kleinkredit bei Krediten bis zu einer Summe von etwa 5.000 Euro. Ein solcher Kleinkredit kann beispielsweise für eine Autoreparatur, für die Anschaffung neuer Haushaltsgeräte oder für eine Steuernachzahlung aufgenommen werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig, meist sind es ganz alltägliche Dinge, die den Kapitalbedarf verursachen.

Bei herkömmlichen Banken ist es oft gar nicht so einfach, einen Kleinkredit zu erhalten. Grund dafür ist, dass Kleinkredite für die Banken recht unattraktiv sind, da sie vergleichsweise geringe Renditen für das Kreditinstitut erwirtschaften. Der Bearbeitungs- und Verwaltungsaufwand bleibt aber meist der gleiche. Aus diesem Grund lehnen einige Banken die Vergabe von Kleinkrediten mittlerweile komplett ab.

Es gibt jedoch weitere Anbieter solcher Spezialkredite, die sich beispielsweise im Internet finden. Hier sind insbesondere die inzwischen bekannten Kreditplattformen Smava und Co. zu erwähnen, auf denen Darlehen von Privat an Privat vergeben werden. Oft es möglich, hier auch kleinere Kreditsummen zu günstigen Konditionen zu erhalten.

Wem dies nicht gelingt, für den kann der Dispokredit bei seiner Hausbank bzw. die geduldete Überziehung eine Möglichkeit sein. Beachtet werden sollte in diesem Fall jedoch, dass ein in Anspruch genommener Dispokredit auf Dauer sehr teuer werden kann. Zinsen von bis zu 20 % sind hier nicht selten. Daher sollte das Konto nur dann überzogen werden, wenn sich der Kreditnehmer sicher ist, das benötigte Kapital innerhalb kurzer Zeit auf das Konto zurückführen zu können.

Ein Vorteil von Kleinkrediten ist, dass sie auch von Kreditnehmern mit geringerer Bonität in Anspruch genommen werden können. Kreditsummen von wenigen hundert oder tausend Euro werden oft auch dann vergeben, wenn der Kreditnehmer nur über ein geringes monatliches Einkommen verfügt. Eine Abfrage bei der SCHUFA oder anderen Auskunfteien erfolgt aber in der Regel immer.

Auch bei Kleinkrediten gilt: Die Zinssätze und Nebenkosten sollten unbedingt sorgfältig recherchiert und mit anderen Angeboten verglichen werden. Dies gilt sowohl für die Hausbank als auch für andere Kreditvermittler. Nur so ist gewährleistet, einen wirklich günstigen Kleinkredit zu finden.

Heutzutage ist es völlig normal, dass ein Neuwagen nicht mehr in bar bezahlt, sondern in geeigneter Form finanziert wird. Hier kommen grundsätzlich verschiedene Finanzierungsformen infrage, unter anderem der klassische Ratenkredit, aber auch Ballonkredite oder etwa das Leasing. Hier stellt sich allerdings die Frage, mit welcher Kreditform der Wagen am günstigsten finanziert werden kann.

Der klassische Ratenkredit dürfte mittlerweile überall bekannt sein. Dabei wird der Kaufpreis für das Fahrzeug nicht in einer Summe, sondern in monatlichen Raten gezahlt. Üblich ist es hierbei, zunächst eine Anzahlung in Höhe von 15 bis 25 % zu leisten, der übrig bleibende Betrag stellt dann die Kreditsumme dar.

Wer es flexibler haben möchte, ist mit einem Ballonkredit gut bedient. Dabei teilt sich der Kreditbetrag nicht in gleichbleibende Raten auf, sondern in mehrere, verschieden große Teile. In der Regel läuft das Ganze folgendermaßen ab: Der Kunde leistet zunächst eine Anzahlung, deren Höhe variabel ist. Über die Laufzeit des Kredites folgen dann besonders niedrige Monatsraten, die sich oft im Bereich von nur etwa 100.- Euro bewegen. Am Schluss der Finanzierungsdauer ist dann wiederum eine relativ hohe Rate (die sogenannte Ballonrate) zu leisten. Der Vorteil ergibt sich hier also aus der sehr niedrigen monatlichen Belastung. Hauptnachteil ist die hohe Schlussrate, welche in der Regel wiederum finanziert werden muss. Viele Kreditnehmer lassen dem Kunden hierbei die Wahl, ob er die Ballonrate komplett in einer Summe bezahlt, sie wiederum finanziert oder das Fahrzeug zurückgibt. In punkto Flexibilität ist der Ballonkredit also gegenüber dem klassischen Ratenkredit klar im Vorteil.

Beim Leasing wiederum wird das Fahrzeug überhaupt nicht gekauft, sondern quasi nur für die Nutzungsdauer gemietet. Hier fallen ebenfalls monatliche Raten an, außerdem ist bei den meisten Leasinggeschäften eine Sonderzahlung fällig, die mit der Anzahlung bei einem Raten- oder Ballonkredit verglichen werden kann. Insgesamt fallen die Kosten jedoch deutlich niedriger aus, allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Fahrzeug beim Leasing niemals in das Eigentum des Nutzers übergeht.

Welche Finanzierungsform am besten geeignet ist, hängt von den individuellen persönlichen Voraussetzungen sowie von den derzeitigen Angeboten auf dem Markt ab. Manche Autobanken bieten ihren Kunden besonders günstigen Leasingmodelle, andere überzeugen mit extrem günstigen Raten- oder Ballonfinanzierungen. Ein genauer Kreditvergleich ist also unabdingbar.

Heutzutage ist es kein Problem mehr, sich Wünsche und Träume sofort zu erfüllen, anstatt monate- oder gar jahrelang auf die Erfüllung hin zu sparen. Möglich machen das Kredite und Darlehen, zum Beispiel der klassische Ratenkredit. Wer allerdings Probleme dabei hat, einen Kredit zurückzuzahlen, der bekommt ganz schnell einen negativen Eintrag im Verzeichnis der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz: SCHUFA. Ein solcher Eintrag kann weitreichende negative Folgen haben. So ist es beispielsweise mit negativen SCHUFA-Einträgen sehr schwierig, bei einer herkömmlichen Bank einen neuen Kredit zu erhalten.

Es gibt jedoch Dienstleister, die sich insbesondere auf die Vermittlung bzw. Vergabe von Krediten ohne SCHUFA spezialisiert haben. Ohne SCHUFA bedeutet in diesem Fall: Es ist unerheblich, welche Einträge in der persönlichen SCHUFA-Akte des Kreditnehmers vorliegen, da bei der Kreditvergabe keine Abfrage bei der SCHUFA erfolgt.

Nun stellt sich allerdings die Frage, warum Kreditnehmer überhaupt noch Darlehen mit SCHUFA-Abfrage wählen, wenn es auch ohne diese lästige Hürde geht. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Der Kreditnehmer sollte sich darüber bewusst sein, dass ein Kredit ohne SCHUFA mit deutlichen Nachteilen verbunden ist. Diese ergeben sich insbesondere aus dem Umstand, dass der Kreditgeber mit Vergabe eines solchen Darlehens ein hohes Risiko eingeht. Er vergibt Geld an Menschen, ohne zuvor deren finanziellen Hintergrund beleuchtet zu haben. Um dieses Risiko generell abzufedern, sind Kredite ohne SCHUFA fast immer mit deutlich höheren Gebühren und Zinsen verbunden.

Für den Kreditnehmer bedeutet das: Ein Kredit ohne SCHUFA ist stets teuer! Daher empfiehlt sich dieser nur für Menschen, die auf herkömmlichem Wege nicht an einen Kredit kommen. Und – es muss ganz deutlich gesagt werden: Mit einem Kredit ohne SCHUFA besteht das Risiko, sich bei bereits bestehenden Schulden noch höher zu verschulden und eine entsprechende Abwärtsspirale in Gang zu setzen. Jeder sollte mit dieser Entscheidung verantwortungsvoll umgehen und seine eigenen Finanzen eingehend beleuchten, bevor er sich für einen Kredit ohne SCHUFA entscheidet.

Zu beachten ist außerdem, dass sich im Bereich Kredite ohne SCHUFA sehr viele schwarze Schafe auf dem Markt tummeln. Es ist also immens wichtig, den anvisierten Anbieter genau zu überprüfen und nach Möglichkeit die Meinungen und Erfahrungen bereits bestehender Nutzer einzuholen. Kreditangebote, bei denen schon vor der Vergabe Kosten anfallen, sollten generell abgelehnt werden.

Mit der klassischen Kreditkarte ist immer eine solche mit finanziellem Verfügungsrahmen gemeint. Das bedeutet: Der Karteninhaber kann mit der Karte Waren und Dienstleistungen bezahlen, die diesbezüglichen Buchungsbeträge werden jedoch erst später durch Abbuchung oder Überweisung vom Girokonto wieder ausgeglichen. Dadurch erhält man mit der Kreditkarte einen – zumindest kurzfristigen – Kredit, den man jederzeit frei nutzen kann.

Die klassischen Kreditkarten sind mittlerweile in aller Welt bekannt. Es handelt sich um die  Modelle von Visa, Mastercard, American Express und Diners Club. Wer eine solche Karte beantragt, muss zunächst eine Prüfung der persönlichen Daten in Verbindung mit einer Bonitätsprüfung in Kauf nehmen. Fällt diese positiv aus, erhält er die Karte mit entsprechendem finanziellem Verfügungsrahmen. Der Verfügungsrahmen orientiert sich dabei an den persönlichen finanziellen Verhältnissen, also am Einkommen oder an vorhandenem Kapitalvermögen.

Somit ist der finanzielle Verfügungsrahmen einer klassischen Kreditkarte vergleichbar mit dem Dispositionskredit, der auf ein Girokonto eingeräumt wird. Auch hier obliegt es dem Kunden, den Verfügungsrahmen jederzeit entweder komplett oder auch nur teilweise zu nutzen. Auch bezüglich der Rückzahlungskonditionen sind die Kreditkartengesellschaften in der Regel recht flexibel. Meist wird ein geringer monatlicher Mindestbetrag verlangt, mit dem der Saldo auf dem Kartenkonto zurückgeführt werden muss.

Bei einer klassischen Kreditkarte in Verbindung mit der entsprechenden Bonitätsprüfung ist der Kartenanbieter also nicht darauf angewiesen, das Geld erst vom Kunden zu erhalten, bevor er mit seiner Karte bezahlen kann. Daraus ergibt sich eine zeitliche Verzögerung zwischen der eigentlichen Zahlung und der Belastung dieser Zahlung auf dem Kreditkartenkonto. Diese zeitliche Verzögerung wird auch als Zahlungsziel bezeichnet. Die Zinsen für diesen Zeitraum werden in der Regel umso höher ausfallen, je länger das Zahlungsziel gewählt ist. Eine schnelle Rückführung des Kreditkartensaldos kann sich demnach für den Karteninhaber finanziell auf jeden Fall lohnen.

Ein relativ neues Thema sind Kredite für Studenten. Früher war die Lage wesentlich einfacher: Als Student wurde man meist von seinen Eltern finanziert und hatte kaum größere Ausgaben. Daher war ein Kredit in der Regel überhaupt nicht nötig.

Die Zeiten haben sich allerdings geändert. Heute noch ein BAföG Darlehen zu bekommen ist meist nur unter erschwerten Bedingungen möglich, und auch die Rückzahlungsbedingungen haben sich – nicht gerade zum Vorteil der Studenten – geändert. Hinzu kommen die immens gestiegenen Studiengebühren von mehreren 100 bis 1000 Euro pro Semester, so dass heute kaum ein Student sein Studium ohne einen einträglichen Nebenjob finanzieren kann.

Da die Nebenjobs allerdings auch nicht in unbegrenzter Zahl verfügbar sind und Studenten durch die gestiegenen Anforderungen des Studiums oft gar nicht viel neben dem Studium arbeiten gehen können, bieten viele Banken und sonstige Kreditgeber spezielle Kredite für Studenten an. Dadurch schafft sich der Student ein bequemes finanzielles Polster, kann sich besser auf sein Studium konzentrieren und es so in der Regel schneller zum Abschluss bringen.

Studentenkredite zeichnen sich meist dadurch aus, dass die Rückzahlung verzögert stattfinden kann, so dass man im Idealfall das Geld erst dann zurückzahlen muss, wenn man nach dem Studium einen gut bezahlten Job gefunden hat. Die Zinssätze für Studentenkredite sind meist sehr niedrig. Dies resultiert auch daraus, dass Studenten für die Banken eine relativ sichere Angelegenheit sind, da sie nach dem Studium normalerweise innerhalb von kurzer Zeit zu den Besserverdienenden Zählern.

Ein weiterer Vorteil von Studentenkrediten ist die flexible Auszahlung. In den meisten Fällen kann vereinbart werden, dass das Darlehen nicht in einem Betrag komplett ausgezahlt wird, sondern in regelmäßigen monatlichen Raten, die der Student zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes besser nutzen kann.

Ein Studentenkredit ist also eine feine Sache für all diejenigen, die kein gut situiertes Elternhaus oder einen einträglichen Nebenjob haben und sich dennoch voll auf ihr Studium konzentrieren möchten.

Wenn man als Arbeitsloser einen Kredit beantragen möchte, steht man meist vor einem großen Problem. Die Hausbank wird diesen in der Regel nicht gewähren, auch bei anderen Banken wird man nur unter großen Schwierigkeiten oder bei Vorlage von guten Sicherheiten wie Immobilienbesitz, Lebensversicherungen oder ähnliches einen Kredit bewilligt bekommen. Wer all dies nicht vorweisen kann, hätte höchstens mit einem finanzkräftigen Bürgen noch die Chance, den gewünschten Kredit zu erhalten.

Welche Alternativen gibt es also? Im Internet sieht alles so leicht aus – es gibt Kredit für jeden Zweck und für jede erdenkliche Lebenssituation. Ob Arbeitsloser, Rentner, Student oder Selbstständiger – wenn man den Versprechungen der Anbieter Glauben schenkt, ist es kein Problem, bereits am nächsten Tag einen Batzen Bargeld in der Hand zu haben.

Die Realität sieht jedoch etwas anders aus. Da ein Kredit an einen Arbeitslosen für den Kreditgeber ein großes Risiko darstellt, muss dieser sich naturgemäß irgendwie gegen das allgegenwärtige Verlustrisiko absichern. Meist geschieht dies durch besonders hohe Zinsen, oder man spekuliert auf einen Besitz des Kreditnehmers wie zum Beispiel eine Immobilie oder eine Lebensversicherung, der dann quasi als Pfand für die Vergabe des Kredites fungiert.

Da sich in dieser Branche besonders viele schwarze Schafe tummeln, sollten Sie ganz genau vergleichen, rechnen und abwägen, bevor sie als Arbeitsloser einen Kreditvertrag unterschreiben. Viele haben sich dadurch schon selbst in den Ruin getrieben.

Wer sich als Arbeitsloser selbstständig machen möchte und zu diesem Zweck einen Kredit braucht, sollte auf jeden Fall von einem solchen Vorgehen absehen. Für diesen Zweck gibt es spezielle Existenzgründerdarlehen, die in der Regel wesentlich günstigere und fairere Konditionen bieten als ein Ratenkredit. Informationen dazu erhalten Sie beim Existenzgründungsberater Ihres Arbeitsamtes oder in speziellen Kursen der IHK beziehungsweise ähnlicher Einrichtungen.

Wenn man als Arbeitsloser einen Kredit beantragen möchte, steht man meist vor einem großen Problem. Die Hausbank wird diesen in der Regel nicht gewähren, auch bei anderen Banken wird man nur unter großen Schwierigkeiten oder bei Vorlage von guten Sicherheiten wie Immobilienbesitz, Lebensversicherungen oder ähnliches einen Kredit bewilligt bekommen. Wer all dies nicht vorweisen kann, hätte höchstens mit einem finanzkräftigen Bürgen noch die Chance, den gewünschten Kredit zu erhalten.

Welche Alternativen gibt es also? Im Internet sieht alles so leicht aus – es gibt Kredit für jeden Zweck und für jede erdenkliche Lebenssituation. Ob Arbeitsloser, Rentner, Student oder Selbstständiger – wenn man den Versprechungen der Anbieter Glauben schenkt, ist es kein Problem, bereits am nächsten Tag einen Batzen Bargeld in der Hand zu haben.

Die Realität sieht jedoch etwas anders aus. Da ein Kredit an einen Arbeitslosen für den Kreditgeber ein großes Risiko darstellt, muss dieser sich naturgemäß irgendwie gegen das allgegenwärtige Verlustrisiko absichern. Meist geschieht dies durch besonders hohe Zinsen, oder man spekuliert auf einen Besitz des Kreditnehmers wie zum Beispiel eine Immobilie oder eine Lebensversicherung, der dann quasi als Pfand für die Vergabe des Kredites fungiert.

Da sich in dieser Branche besonders viele schwarze Schafe tummeln, sollten Sie ganz genau vergleichen, rechnen und abwägen, bevor sie als Arbeitsloser einen Kreditvertrag unterschreiben. Viele haben sich dadurch schon selbst in den Ruin getrieben.

Wer sich als Arbeitsloser selbstständig machen möchte und zu diesem Zweck einen Kredit braucht, sollte auf jeden Fall von einem solchen Vorgehen absehen. Für diesen Zweck gibt es spezielle Existenzgründerdarlehen, die in der Regel wesentlich günstigere und fairere Konditionen bieten als ein Ratenkredit. Informationen dazu erhalten Sie beim Existenzgründungsberater Ihres Arbeitsamtes oder in speziellen Kursen der IHK beziehungsweise ähnlicher Einrichtungen.

Das sogenannte Hypothekendarlehen stellt eine Kreditform zur Finanzierung einer Immobilie dar. Wie der Name bereits andeutet, basiert diese Kreditform auf einer Hypothek, die dann als Sicherheit für den Kreditbetrag dient. Die Immobilie wird also mit dieser Hypothek belastet, der Kreditgeber kann sich hiermit absichern, falls der Schuldner die Kreditraten nicht mehr bedienen kann.

Hypothekenkredite gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Formen und von vielen verschiedenen Anbietern. Es empfiehlt sich daher, den Markt zu sondieren und verschiedene Modelle untereinander zu vergleichen. Insbesondere bezüglich der Zinsbindung sowie der Rückzahlungsmodalitäten existieren oftmals große Unterschiede.

Apropos Zinsbindung: Sie liegt bei einem Hypothekenkredit in der Regel zwischen fünf und 20 Jahren. Für diesen Zeitraum werden die Zinsen bindend festgelegt, was dem Kreditnehmer eine gute Planungssicherheit ermöglicht. Nach Ablauf des Hypothekendarlehens können die Konditionen neu verhandelt werden. Oftmals hängen diese Kondition unmittelbar mit der Zinsbindungsfrist zusammen. Das bedeutet: Je kürzer die Laufzeit, desto günstiger fallen die Konditionen aus, da sich der Kreditgeber mit langen Laufzeiten dem Risiko für ihn nachteiliger Marktveränderungen aussetzt. Garantiert er dem Kunden beispielsweise für 20 Jahre gleichbleibende Zinsen und das Zinsniveau am Markt steigt innerhalb dieser Zeit stark an, so entgehen ihm dadurch mögliche Gewinne.

Für den Kreditnehmer ergibt sich somit bei einem Hypothekenkredit immer die Herausforderung, für einen möglichst langen Zeitraum vergleichsweise günstige Konditionen auszuhandeln. Durch die genaue Beobachtung des Marktes kann der optimale Zeitpunkt herausgefunden werden, an dem ein Hypothekenkredit aufgenommen werden sollte. So kann sich der Kreditnehmer sicher sein, die derzeit besten Konditionen zu erhalten.

Die am häufigsten anzutreffende Form des Hypothekenkredites ist das Annuitätendarlehen. Es zeichnet sich dadurch aus, dass der Kreditnehmer jährlich einen gleichen Betrag in einzelnen Raten zurückzahlt. Die Zinsen werden dabei stets auf die verbleibende Restschuld berechnet. Somit ergibt sich der Umstand, dass zu Anfang der Finanzierung der Anteil der Zinsen höher und der Tilgungsanteil niedriger ist. Je länger die Finanzierung läuft, desto stärker verschiebt sich dieses Verhältnis zugunsten der Tilgung.

Im Gegensatz dazu steht das Tilgungsdarlehen. Auch hier wird jährlich ein festgelegter Betrag zurückgezahlt, allerdings bleiben Tilgung und Zinsen über die gesamte Laufzeit in einem gleichen Verhältnis bestehen.

Eine weitere Variante des Hypothekenkredites ist das endfällige Darlehen. In diesem Fall zahlt der Kreditnehmer über die Laufzeit nur die anfallenden Zinsen, während die Tilgung komplett in einem Betrag am Ende der Laufzeit vorgenommen wird. Diese Variante empfiehlt sich beispielsweise für Menschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt einer hohe Auszahlung – etwa aus einer Erbschaft oder Lebensversicherung – erhalten.

Beamte genießen bei Kreditgebern ein besonders hohes Ansehen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Ein Beamter befindet sich in der Regel in einer unkündbaren Position und hat sein Einkommen somit auf Lebenszeit sicher. Auch die Pensionen nach der Arbeitslaufbahn sind höher als bei den meisten Rentnern. Somit ist das Risiko eines Zahlungsausfalls für den Kreditgeber hier besonders gering. Er kann es sich daher leisten, Beamtenkredite mit sehr niedrigen Zinssätzen, langen Laufzeiten und auch sonst guten Konditionen zu gewähren.

Einige Kreditgeber sind dazu übergegangen, Beamtenkredite auch für Personen zu vergeben, die zwar keine Beamte sind, aber für eine besonders lange Zeit in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis stehen. Somit hat sich der Begriff „Beamtenkredit“ heute zu einem Synonym für Kredite mit besonders günstigen Konditionen entwickelt.

Die einzige wirkliche Gefahr, welche bei der Vergabe eines Beamtenkredites für den Kreditgeber besteht, ist die der Arbeitsunfähigkeit durch eine Krankheit oder des Todes des Kreditnehmers. Daher wird ein Beamtenkredit in der Regel in der Kombination mit dem Abschluss einer entsprechenden Lebensversicherung vergeben, die im Ernstfall den Restschuldbetrag erstattet.

Wie bereits angedeutet, liegt der größte Vorteil bei einem Beamtenkredit darin, dass die Zinsen hier besonders niedrig ausfallen. Die Kreditsicherheit ergibt sich für den Gläubiger auch dadurch, dass wirtschaftliche Krisen, Tarifschwankungen etc. bei Beamten keine Auswirkung auf die Sicherheit der Arbeitsplätze haben.

Eine besondere Form der Beamtenkredite sind jene für Angestellte in einer öffentlichen Amtspflicht. Diese werden in der Regel an Personen vergeben, die ein Lebensalter von mindestens 40 Jahren erreicht haben und in ihrem Job seit mindestens 15 Jahren ununterbrochen arbeiten.

Die angesprochene Lebensversicherung, welche im Zuge der Aufnahme eines Beamtenkredites abgeschlossen wird, kann in der Regel nach vollständiger Rückzahlung der Kreditsumme beibehalten werden. Sie dient in diesem Fall als zusätzliche Absicherung für den eigenen Lebensabend.

In den letzten Jahren hat sich der sogenannte „Schweizer Kredit“ wie ein Schlagwort bei Kreditsuchenden herumgesprochen.

Bei einem Schweizer Kredit handelt es sich in der Regel um einen Schufa-freien Kredit, der von internationalen Kreditinstituten, die ihren Sitz oft in der Schweiz haben, ausgegeben wird. Für die Vergabe eines solchen Kredites wird also nicht die Deutsche Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherungen als Entscheidungsgrundlage herangezogen. Die Bonität wird meist anderweitig geprüft, zum Beispiel anhand von Gehaltsnachweisen.

Ein gern gesehener Faktor bei dieser Kreditform ist die Anonymität. Da der Kredit meist über ein Institut im Ausland abgeschlossen wird, erfährt die Hausbank in der Regel nichts davon. Da es bei Personen, die mehrere Kredite bei verschiedenen Instituten abgeschlossen haben, Probleme mit der eigenen Hausbank geben kann, ist dieser Punkt ein großer Vorteil für den Kreditnehmer.

Da die Kreditvergabe ohne eine Auskunft der Deutschen Schufa für die ausländischen Banken ein erhöhtes Risiko darstellt, sind die Zinsen beim Schweizer Kredit meist etwas höher, als bei einem Darlehen einer deutschen Bank. Die Vorteile dieser Kreditart sind jedoch für viele Kreditsuchende etwas erhöhte Monatsraten wert.

Da den Schweizer Kredit mittlerweile sehr viele Kreditinstitute und Finanzgeber anbieten, empfiehlt es sich auch hier, unbedingt mehrere Angebote miteinander zu vergleichen. Wenn Sie im Internet den Suchbegriff „Schweizer Kredit“ in eine Suchmaschine eingeben, finden Sie zahlreiche Portale, die Ihnen komfortable Vergleichsmöglichkeiten bieten. So haben sie alle nötigen Informationen auf einen Blick und können sich das gewünschte Angebot heraussuchen und dieses auch meist gleich online beantragen.

Fazit: Ein Schweizer Kredit ist der richtige für Personen, die ihre Schufa-Einträge sauber halten möchten und ihren Kredit möglichst anonym erhalten wollen, dafür aber bereit sind, etwas höhere Kosten in Kauf zu nehmen.

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