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23.11.2011, 16:44
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Studie des DIW:
Riester-Rente so löchrig wie ein Sparstrumpf
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2011 dapd
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung stellt der Altersvorsorge ein denkbar schlechtes Zeugnis aus: Mitunter muss ein Versicherter über 100 Jahre alt werden, damit sich die Police richtig lohnt.
Die vor zehn Jahren gestartete Riester-Rente zur ergänzenden Altersvorsorge schneidet nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) enttäuschend ab. Die mit der Einführung verbundenen Erwartungen seien in keiner Weise erfüllt worden, lautet die Bilanz der DIW-Forscher. Sie legten dazu in Kooperation mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung am Mittwoch in Berlin eine aus ihrer Sicht "enttäuschende" Zwischenbilanz vor.
Die Riester-Rente zeichne sich durch schlechte Rendite, hohe Gebühren und intransparente Kalkulationsgrundlagen aus. Dennoch raten die Wissenschaftler nicht generell vom Abschluss ab, empfehlen aber fachkundige Beratung. Nötig sei zudem eine grundlegende Reform. "Die Riester-Produkte haben sich seit ihrer Einführung zuungunsten der Sparer entwickelt", kritisierte die DIW-Verbraucherpolitikexpertin Kornelia Hagen. Die Rendite der Riester-Renten sei "oft so schlecht wie beim Sparstrumpf".
Die Riester-Rente kämpft derzeit ohnehin mit einem Imageproblem: Im April war bekannt geworden, dass Tausende von Sparern unwissentlich zu wenig Beitrag eingezahlt hatten, woraufhin ihnen der Bund die staatlichen Zulagen strich. Inzwischen hat die Regierung Kulanzregeln erlassen, um den Schaden für Riester-Sparer zu begrenzen. Außerdem verzweifeln viele Kunden an missverständlich formulierten Standmitteilungen der Anbieter.
Teil 2: "Gesamtgesellschaftliche Rendite" unbefriedigend
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FTD.de, 23.11.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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