Vor allem dieses so genannte Targeting sollten Banken kopieren. "Ansatzpunkte bestehen hier zum Beispiel bei der Überwachung der Wert- und Risikoentwicklung in den Depots von Privatanlegern. Die Einrichtung von Alerts, die Bankberatern Hinweise geben, aktiv zu werden, eröffnet die Chance, passende Produkte im richtigen Moment zu empfehlen. Eine detaillierte Auswertung von Kundeninformationen bietet zudem zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten im Vertrieb", heißt es seitens der Berater.
Weiterhin schlägt Nielsen vor, dass die Institute sämtliche Aussagen ihrer Kunden sammeln sollten, um so die Beratungsansätze für die einzelnen Kunden zu optimieren. Bei Problemen und Beschwerden sollten die Banken eine klare Verantwortungsstruktur schaffen, so dass diese schnell gelöst werden könnten. Auch sollten sie im Internet darauf hinarbeiten, Informationen aktiv bereitzustellen und nicht auf die Frage des Kunden warten.
"Idealerweise informieren Bankberater ihre Anleger selbständig über die Wertentwicklung des Depots und Einflüsse aktueller Geschehnisse auf die Rendite. Automatisierte Statusmeldungen halten den Depotbesitzer mit Realtime-Informationen auf dem Laufenden", so die Berater. Als weiterer Ratschlag wird eine Vereinfachung des Onlinesystems auf so wenig Klicks wie möglich und eine Einbindung des Beratungsprotokolls empfohlen.