Der zweitgrößten Schweizer Bank Credit Suisse droht wegen illegaler Praxis im Hypothekengeschäft Ärger in den USA. Die zuständige Regulierungsbehörde National Credit Union Administration teilte am Donnerstag mit, sie habe eine Klage gegen Credit Suisse Securities (USA) eingereicht. Die Firma habe beim Verkauf von Wertpapieren, die auf Hypothekenkrediten beruhten, falsche Angaben gemacht, so der Vorwurf.
Die Klage wurde vor einem Gericht in Kansas eingereicht. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits kurz vor der offiziellen Bekanntgabe erfahren, dass Credit Suisse ins Visier der Regulierer gerückt ist. Zu diesem Zeitpunkt wollte sich ein Sprecher der Bank nicht dazu äußern. Vor wenigen Tagen wurde zudem bekannt, dass auch JP Morgan Chase sich in den USA vor Gericht wegen des Vorwurfs des Wertpapierbetrugs verantworten muss. Die Vorwürfe gehen auf die Praxis vor und während der Finanzkrise von 2008 zurück.