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Die deutsche Aufsicht BaFin prüft und fordert notfalls Nachbesserungen, ehe sie die Papiere spätestens am 27. Januar an die EBA übergibt. Die Londoner Behörde bekommt somit erst nach den nationalen Aufsehern die Gelegenheit, die geplanten Maßnahmen der Banken zu bewerten.
Die Nachricht, dass die Commerzbank ihre Tochter Eurohypo integrieren und nicht mehr in eine staatliche Abwicklungsbank abschieben will, könnte die Regulierer alarmiert haben. Denn mit der Ausgliederung des verlustreichen Staats- und Immobilienfinanzierers hätte das Institut auf einen Schlag rund 4,8 Mrd. Euro Kernkapital freisetzen können. Commerzbank-Chef Blessing will aber nicht noch einmal den Rettungsfonds Soffin anzapfen, der die Bank während der Finanzkrise mit mehr als 18 Mrd. Euro retten musste. Bis heute hält der Bund 25 Prozent plus eine Aktie.
Das Sorgenkind Eurohypo schreckt auch die Bonitätswächter auf. Die Ratingagentur Moody's kündigte am Mittwoch an, die Bonitätsnote der Commerzbank von "A2" zu überprüfen. Der Eurohypo trauen die Auguren kein eigenständiges Überleben mehr zu. Auch muss EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia dem Plan zur Eurohypo zustimmen. Wenn die Commerzbank sie nicht bis 2014 verkauft, ist eine formale Änderungsentscheidung fällig. Gespräche laufen bereits.