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Finanzinstitute mit der Note "E" haben nach Einschätzung von Moody's eine sehr schwach ausgeprägte eigene Finanzkraft, die regelmäßige externe Unterstützung erforderlich macht oder erwarten lässt. Der Handlungsspielraum entsprechend bewerteter Institute könne durch eine eingeschränkte Geschäftsstruktur, durch mangelhafte Finanzdaten oder ein hochgradig unberechenbares und hochgradig instabiles operatives Umfeld eingeschränkt sein. Banken mit der Note "D", wie sie die Commerzbank jetzt hat, attestiert Moody's eine schwach ausgeprägte Finanzkraft. Hier sei es eventuell erforderlich, gelegentlich externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Die Commerzbank plant, die Eurohypo zu zerlegen. Der gesunde Kern soll in den Mutterkonzern integriert, das Restgeschäft eingestellt werden. Bleiben soll nur das profitable Geschäft mit Immobilienkrediten in den europäischen Kernmärkten, auf das sich die Bank schon in den vergangenen zwei Jahren beschränkt hatte. Derzeit macht die Eurohypo jedoch kein Neugeschäft, weil die Commerzbank ihre Bilanzrisiken senken muss, um die Kapitalauflagen der EU-Bankenaufsicht zu erfüllen. Das Neugeschäft in der Finanzierung von Staaten und Kommunen hat die Eurohypo bereits aufgegeben.
Integration bedarf der Zustimmung der EU-Kommission
Für die Integration von Teilen der Tochtergesellschaft braucht die Commerzbank allerdings die Zustimmung der EU-Kommission. Die Brüsseler Wettbewerbshüter hatten eigentlich angeordnet, dass die Eurohypo bis 2014 verkauft wird. Wegen ihrer hohen Bilanzsumme und der großen Altlasten gilt es aber als nahezu unmöglich, Käufer für das Institut zu finden.
Einige Zeit wurde auch einen Abspaltung der Eurohypo im Sinne einer "Bad Bank" erwogen. Diese hätte jedoch staatliche Garantien gebraucht. Konzernchef
Martin Blessing hatte aber weitere staatliche Unterstützung kategorisch ausgeschlossen: "Ich gehe da nicht noch mal hin", sagte er im vergangenen Oktober.